CDU-Fraktion fordert bestmögliche Realisierung für Dortmund 


 



Vor einem Jahr erklärte die SPD-Ministerin Kraft mit der faktischen Aufgabe der Musikhochschule das endgültige „Aus“ für Dortmund als Standort der künstlerischen Musikausbildung auf Hochschulniveau. Damit ging Dortmund, als der größten Stadt des Ruhrgebiets, ein erheblicher Teil musikkultureller Identität verloren.



Manfred Sauer, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Dieser Verlust ist auch durch die Gründung eines Orchesterzentrums in Dortmund nicht auszugleichen. Anstatt das eine durch das andere zu ersetzen wäre es wesentlich sinnvoller gewesen, das Orchesterinstitut in einen kontinuierlich arbeitenden Musikhochschulbetrieb einzubetten. Dies hätte in der Tat eine Stärkung des Musikhochschulstandortes Dortmund zur Folge gehabt. Stattdessen ist das vom Oberbürgermeister als „Gewinn für Dortmund“ bezeichnete Orchesterzentrum lediglich als Trostpreis für Dortmund zu bezeichnen.“



Nachdem alle Bemühungen der CDU, sich für einen Erhalt des Musikhochschulstandortes Dortmund einzusetzen sowohl auf kommunaler als auch auf Landtagsebene gescheitert sind, gilt es nun, die damit verbundenen Chancen für Dortmund bestmöglichst zu nutzen.



Wir müssen nun in die Zukunft blicken und sämtliche Möglichkeiten nutzen, die sich unserer Stadt durch die veränderten Bedingungen bieten“, fordert Manfred Sauer eine schnelle und zielgerichtete Umsetzung des Orchesterzentrums. „Dazu gehört neben einer schnellen und angemessenen Finanzierung vor allem die Entwicklung des Kulturstandortes Brückstraßenviertel. Maßgeblich ist dabei neben der erforderlichen räumlichen Nähe zum Aushängeschild Konzerthaus, vor allem eine enge Zusammenarbeit mit den Dortmunder Philharmonikern. Hier sehen wir die Verantwortlichen in Stadt und Land in der Pflicht, optimale Voraussetzungen zur Stärkung des Musikstandortes Dortmund zu schaffen“, sieht Manfred Sauer die Gefahr einer aufkommenden Konkurrenzsituation.


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