Bei der Wahl des neuen Rechtsdezernenten
  sowie des Geschäftsführers der Wirtschafts-
  und Beschäftigungsförderung wird die
  CDU-Fraktion den von SPD und Grünen
  ausgesuchten Bewerbern die Stimme versagen.
  Dies ist das Ergebnis der intensiven Fraktions-
                beratungen vom Montag Nachmittag.


Fraktionschef Frank Hengstenberg begründet das „Nein“ beim Rechtsdezernenten wie folgt:
Die beiden Bewerber stammen aus Kleinstädten, die nicht halb so groß sind wie ein Dortmunder Stadtbezirk. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine hinreichende Qualifikation für das vergrößerte Rechtsdezernat in Dortmund nicht vorliegt. Bei der ergebnisoffenen Ausschreibung im Jahr 2002 stellten sich unter vielen anderen geeigneten Bewerbern auch zwei Kreisdirektoren aus großen NRW-Landkreisen vor, die seinerzeit von der Rot-Grünen Ratsmehrheit als „nicht geeignet“ bezeichnet worden sind. Jetzt plötzlich präsentiert uns die rot-grüne Vorauswahl zwei Kandidaten, die nicht annähernd die Qualifikation mitbringen, das um den Bereich „Umwelt“ erweiterte Rechtsdezernat der sechsgrößten Stadt Deutschlands zu leiten.“
Auch wird die CDU-Fraktion am kommenden Donnertag den neuen Geschäftsführer der WBF Dortmund nicht mitwählen. Jörg Hübner, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, erinnert an die langjährige Forderung der CDU, die Wirtschaftsförderung Dortmunds auf neue Füße zu stellen:
„Wir wollten die WBF seit vielen Jahren umstrukturieren zu einer schlagkräftigen Organisation unter Hinzuziehung unternehmerischen Engagements in der Rechtsform eines Public-Private-Partnerships. Da bei der WBF Dortmund auch mit den jetzigen Personalvorschlägen für die Geschäftsführung jedoch alles beim alten bleibt, werden wir gegen den Vorschlag von rot-grün stimmen. Jetzt wäre unserer Auffassung mit einem neuen Geschäftsführer der Zeitpunkt gewesen, die Wirtschaftsförderung neu auszurichten. 


Frank Hengstenberg abschließend:
„Die Vorfestlegung des Oberbürgermeisters auf Herrn Mager war wenig sachdienlich und führte schließlich dazu, dass das Bewerbungsverfahren zur Farce wurde.“


Verantwortlich: