Knud Follert: „Wir pochen weiter auf einheitliche Regelungen“


 


  Die CDU-Fraktion hat das Thema
  „Naturschutzgebiete“ erneut auf die
  Tagesordnung des nächsten
  Planungsausschusses setzen lassen.


  


 


 



Die Verwaltung soll dazu berichten, inwieweit sie den Ratsbeschluss der beiden großen Fraktionen vom September 2004 umgesetzt hat, einen einheitlichen Ver- und Gebotskatalog zu schaffen. Außerdem möchte die CDU wissen, welche Konsequenzen sich aus der Nichtgenehmigung von fünf geplanten Naturschutzgebieten durch die Regierungspräsidentin ergeben.


 


CDU-Planungssprecher Knud Follert:


„Seinerzeit hatten wir gemeinsam mit der SPD beschlossen, die Naturschutzgebiete hinsichtlich einer ergebnisoffenen und einheitlichen Ausgestaltung zu überprüfen. Wir wollten damit erreichen, dass für alle Dortmunder Naturschutzgebiete gleiche Regelungen gelten. Über das Ergebnis sollte der Rat ausdrücklich zeitnah informiert werden. Dies ist jedoch bis zum heutigen Tage nicht geschehen.“


 


Außerdem möchte die CDU-Fraktion in Erfahrung bringen, welche Konsequenzen aus der Nichtgenehmigung von fünf Naturschutzgebieten zu erwarten sind. Die Regierungspräsidentin in Arnsberg hatte die von Stadtrat Sierau vorgeschlagenen Gebiete Bodelschwingher und Westerfilder Wald, Wickeder Holz, Bittermark sowie Niederhofener Holz nicht genehmigt, da der Gebietsentwicklungsplan für diese Bereiche ausdrücklich keinen Naturschutz vorsehen.


„Wir können uns durchaus vorstellen, das eine oder andere Gebiet zurückzustufen und es somit wieder der allgemeinen Naherholung der Dortmunder Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Dies haben wir ja bereits in der Diskussion vor der Änderung der Landschaftspläne gefordert“, sieht sich Follert bestätigt.


 


Außerdem möchte die CDU wissen, ob der bereits im September 2004 verabschiedete Flächennutzungsplan von dem Regierungspräsidium ohne jegliche Ausnahmen und Änderungshinweisen genehmigt worden ist.


„Wir haben lediglich die Information, dass die Regierungspräsidentin den Flächennutzungsplan genehmigt hat. Ob mit oder ohne Auflagen, das möchten wir gerne von Stadtrat Sierau wissen“, so Knud Follert.


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