CDU durch Arroganz der Macht brüskiert


  Frank Hengstenberg: „Verletzung aller
  demokratischen Spielregeln“


 


  Die CDU-Fraktion hat soeben unter Protest
  den Rest der heutigen Ratssitzung verlassen.


 



 


Nach einer zum Teil sehr emotional geführten Debatte über die Ereignisse rund um das Konzerthaus wollten sich SPD und Grüne auf Antrag der neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Konzerthaus GmbH nicht mit einer von der CDU geforderten Ehrenerklärung für den ehemaligen Intendanten Ulrich Andreas Vogt befassen.


 


Frank Hengstenberg:


„Das Vorgehen von Frau Schneckenburger ist unglaublich und widerspricht allen demokratischen Spielregeln. Erst debattieren wir zwei Stunden und auch SPD und die Grünen loben die Leistungen Herrn Vogts als herausragenden Beitrag zur kulturellen Etablierung Dortmunds. Wenn es dann aber zum Schwur kommt, spielen sie Ihre neu gewonnene Mehrheit schamlos aus. Das ist für uns nicht akzeptabel. Wir befassen uns mit Resolutionen zum Irak-Krieg und einer Ehrenerklärung für den Chef der Wirtschaftsförderung Dr. Küpper, für Herrn Vogt halten dies die rot-grünen Koalitionäre jedoch für nicht notwendig.“


 


Zuvor hatte der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Sauer der SPD und den Grünen „die Hand gereicht“ und angeboten, dass die CDU-Fraktion an einem Zukunftskonzept für das Konzerthaus tatkräftig mitarbeiten wird.


Verantwortlich: