Fraktionschef Frank Hengstenberg hat sich
  mit einem Brief an Oberbürgermeister
  Dr. Gerhard Langemeyer gewandt und ihm die
  Gründe für das Verlassen der Ratssitzung am
  03.02.2005 genannt. Die CDU-Fraktion wollte
  mit einer mehrheitlich getragenen 
Ehrenerklärung für den Intendanten und die
Mitarbeiter des Konzerthauses einen klärenden und einigermaßen versöhnlichen Abschluss unter die unschöne und verletzende Diskussion setzen.


Gelegenheit zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung hätte es nach Meinung der CDU-Fraktion ohne Zweifel gegeben. Sie ist durch nicht hinnehmbare Geschäftsordnungs- und Verfahrenstricks durch die rot-grüne Ratsmehrheit im Verein mit der Verhandlungsführung des Oberbürgermeisters jedoch bewusst unterlaufen worden. 

Frank Hengstenberg stellt folgendes klar:
„Unser Auszug aus der Ratssitzung war keineswegs inszeniert, wie von verschiedener Seite kolportiert wird. Insbesondere verwahre ich mich ausdrücklich gegen die Behauptung, ich wollte mich mit dem Verlassen der Sitzung vor einer Diskussion über das Projekt Grimmelsiepen drücken. Unser Standpunkt zu dem Bauvorhaben ist bekannt und ich habe ihn immer wieder auch öffentlich vertreten. Mit uns wird es dieses Projekt nicht geben. Weder in Hörde, noch sonst wo in Dortmund.“ 


Für die CDU-Fraktion stellt die „Nichtbefassung“ mit der Ehrenerklärung einen bislang nicht gekannten Bruch demokratischer Spielregeln dar. Die Praxis kannte der Rat bisher ausschließlich bei teilweise unsachlich diffamierenden Initiativen und Willensbekundungen von Randgruppen des extremen politischen Spektrums, so Fraktionschef Hengstenberg. 

Hengstenberg appelliert in seinem Brief an den Oberbürgermeister, im Interesse an einer wieder versachtlichten und konstruktiven Diskussion im Rat der Stadt Vorgängen dieser Art zukünftig entgegenzuwirken und die Diskussionskultur im Rat insoweit zu fördern, dass auch Minderheitspositionen wieder eine angemessene Wertschätzung erfahren. Abschließend hat der Fraktionsvorsitzende dem Oberbürgermeister seine Gesprächsbereitschaft in der Sache angeboten.


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