Frank Hengstenberg: „Neubau statt Instandsetzung“


 


  Die CDU-Fraktion möchte die Dortmunder
  Berufsschullandschaft auf neue Füße stellen. 
  Sie lehnt daher den Vorschlag der Verwaltung,
  den Standort „Brügmannblock“ in Gänze sowie
  das „Robert-Schumann-Berufskolleg“ notdürftig
  zu sanieren und am gleichen Standort an der
  Skellstraße ein neues Berufskolleg zu gründen, 
                    ab.



Stattdessen schlägt sie vor, die Verwaltung möge prüfen ob das notwendige IT-Kolleg sowie das  jetzige Robert-Schumann-Berufskolleg auf dem Gelände Phoenix-West neu zu errichten sei.


 


CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg begründet den Vorschlag:


„Insgesamt sollen 90 bis 100 Millionen Euro für die Berufsschulen in die Hand genommen werden. Wenn davon jedoch 50 Millionen in einen Gebäudebestand, der 30 Jahre oder noch älter ist, gesteckt wird, dann halte ich das für falsch. Die CDU regt an, statt dessen die Berufsschulen neu zu bauen und die alten Standorte ganz oder teilweise einer anderen Nutzung zuzuführen.“


 


Für den Standort Sckellstraße schlägt die CDU-Fraktion vor, dass Robert-Schumann-Berufskolleg abzureißen und statt dessen das Gelände einer hochwertigen Wohnbebauung zuzuführen. „Das Gelände ist ideal, um dort Ein- und Zweifamilienhäuser für junge Familien zu errichten. Durch die unmittelbare Nähe zum Westfalenpark hat es einen hohen Freizeit- und Erholungswert“, so Frank Hengstenberg.


 


Als neuen Standort für das Robert-Schumann-Berufskolleg sowie das neue IT-Berufskolleg hat die CDU das Gelände Phoenix-West ausgemacht. Dieses sei zum einen durch die Haltestelle Rombergpark recht gut an das Dortmunder Stadtbahnnetz angeschlossen und zum anderen könnten sich die Berufsschulen und die High Tech-Unternehmen, die auf dem Gelände angesiedelt werden, gegenseitig befruchten.


 


Die CDU-Fraktion schlägt weiter vor, den Brügmannblock räumlich auszudünnen und umzustrukturieren, da das neue IT-Kolleg auf neuestem technischen Standard teilweise Querschnittsaufgaben der „alten“ Berufskollegs wahrnehmen wird und zumindest ein Teil der Schülerschaft somit den Standort Brügmannblock verlassen wird. Dies hätte zur Folge, dass damit auch Gebäudesubstanz nicht mehr benötigt wird.


 


Mittelfristig will die CDU-Fraktion erreichen, dass der Standort Brügmannblock in Gänze aufgegeben wird. „Die Berufskollegs sind allesamt marode. Die Gebäude sind teilweise fünfzig Jahre alt. Wir schlagen vor, den gesamten Brügmannblock mittelfristig frei zuziehen und die Berufskollegs an einem anderen Standort anzusiedeln. So könnte das Gelände einer anderweitigen Nutzung zugeführt werden. Gleichzeitig könnten die Berufskollegs an anderen Standorten neu und moderner gebaut werden.“


 


Um dies alles möglichst kostengünstig für die Stadt realisieren zu können, schlägt die CDU-Fraktion vor, sämtliche neuen Berufskollegs nicht in herkömmlicher Massivbauweise, sondern in hochwertiger „modularer Systembauweise“ errichtet werden können. „Dies hat zwei Vorteile. Zum einen ist diese Systembauweise wesentlich kostengünstiger und zum anderen hat sie trotzdem eine Lebensdauer von über fünfzig Jahren“, so Frank Hengstenberg.


 


Zur Finanzierung der Baumaßnahmen schlägt die CDU vor, alternative Finanzierungsmodelle zu überprüfen,. Um die Stadt von den einmaligen Investitionskosten zu befreien und stattdessen jährlich planbare Mietzahlungen an den privaten Investor zu leisten.


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