Tagesordnungspunkt
Feinstaubbelastung an der Brackeler Straße

Beschlussvorschlag
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die CDU-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung zu stellen:

Die Stadt Dortmund führt, wo notwendig in Zusammenarbeit mit der staatlichen Umweltverwaltung, ein Messprogramm durch, in dem neben der Menge des Feinstaubs auch dessen Zusammensetzung analysiert wird. Auf Grund der Ergebnisse der ersten Messreihen sind zur genaueren Identifizierung der Feinstaub-Quellen nötigenfalls weitere Messpunkte einzurichten. Die Verwaltung wird beauftragt, weitere Kooperationspartner für dieses Projekt zu gewinnen.

Begründung
Bisher wird nur die Menge des Feinstaubes gemessen. Über die Quellen gibt es zum Teil recht unterschiedliche Ansichten, die sich teilweise sogar widersprechen. Sollte es in der Stadt Dortmund gelingen, die Zusammensetzung des Feinstaubes zu analysieren und damit die Quellen besser zu identifizieren, wäre nicht nur eine gezieltere Bekämpfung der Ursachen möglich, sondern der Wissenschafts- und Forschungsstandort Dortmund könnte positiv auf sich aufmerksam machen und damit den Strukturwandel Dortmunds europaweit nach außen tragen.

Die Diskussion im Bereich Feinstaub konzentriert sich bisher überwiegend auf den Verkehr und dort auf die Dieselfahrzeuge. Andere eventuell bedeutendere Quellen werden gar nicht in die Maßnahmen gegen Feinstaub einbezogen, z.B. der Hausbrand (Heizung) oder auch Industriebetriebe. Gleichzeitig wird in der Fachpresse ständig über neue Feinstaubquellen wie z.B. Streusalz berichtet.

Die Feststellung der tatsächlichen Quellen und ihres tatsächlichen Anteils an der Feinstaubentwicklung würde so nicht nur die Bekämpfung erleichtern, sondern auch durch gezieltere Gegenmaßnahmen eine effizienterer Einsatz der städtischen Ressourcen ermöglichen.


Verantwortlich: