Der grün-rote Vorstoß zum Klimaschutz hat
  nach Meinung der CDU-Fraktion fatale
  Folgen für die Stadt Dortmund. „Jetzt werden
  die Dortmunder Bürger in Umweltfreunde und
  Umweltfeinde unterschieden“, schimpft
  Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg.
 



Wie berichtet, will grün-rot alle neuen Dortmunder Baugebiete nur noch mit regenerativen Energien versorgen. Sonne, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe ja – Erdöl und Gas nein, so die unsinnige Formel. Dies hat gerade für junge Familien die Folge, dass diese finanziell über Gebühr belastet werden. „Gerade die sogenannten Schwellenhaushalte, die jeden Cent beiseite legen, um sich ihren Traum vom Häuschen im Grünen zu verwirklichen, werden durch die Öko-Orgie bestraft. Investitionen in fünfstelliger Höhe für Solardächer oder Holzschnitzel-Öfen sind ein Kostenfaktor, der letztendlich dazu führt, dass junge Familien ihr Eigenheim finanziell nicht mehr stemmen können“, so Hengstenberg.



Die CDU-Fraktion sieht mit den Grün-Roten Forderungen auch schwerwiegende Konsequenzen auf den Fuhrpark des Stadtkonzerns zukommen. Eine Nachrüstung der Stadtwerke-Busse mit Russpartikelfilter wird viel zu teuer und ist daher erst nach und nach beim Neukauf von Bussen sinnvoll. Gleiches gilt für eine Erdgasumstellung der Fahrzeuge der EDG. Diese ist technisch nur sehr schwierig umzusetzen, da die Fahrzeuge auch außerhalb Dortmunds eingesetzt werden und das Erdgastankstellennetz noch nicht engmaschig genug ist. „Jetzt müssen EDG und Stadtwerke nach dem Willen von grün-rot ihre nagelneuen Fahrzeuge nach Russland verscherbeln und grüne Energiesparautos kaufen“, so Hengstenbergs Kommentar.



Gleiches gilt für die Dortmunder Energie und Wasser. Bisher konnten sie die neuen Baugebiete mit Wasser und Gas „in einem Graben“ versorgen. Wenn nunmehr von allen neuen Haushalten nur noch Wasser abgenommen wird, hat dies negative finanzielle Folgen für die DEW. „Erdgas ist eine umweltschonende und saubere Energie. Gerade die sogenannte „Gas-Brennwerttechnik“ besitzt einen sehr hohen Nutzungsgrad. Daher sollten wir diese Energiequelle forcieren statt verhindern“, so Frank Hengstenberg.


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