Knud Follert: Rot-Grüner Fehler muss rückgängig gemacht werden


 


 Als Konsequenz aus den jüngsten
 Entwicklungen in der oberen Brückstraße
 fordert die CDU-Fraktion eine Neuauflage
 des Quartiersmarketing. Nur so könne
 verhindert werden, dass das aufstrebende
 Viertel durch stark alkoholisierte
 Randgruppen in seiner Positiventwicklung gestoppt wird.



Im November 2004 hatten SPD und Grüne gegen die Stimmen der Christdemokraten durchgesetzt, den städtischen Zuschuss von 80.000 € auf 60.000 € zu verringern sowie die Laufzeit des Quartiersmarketing von Mitte 2006 auf Ende 2005 zu verkürzen. Dies sei eine fatale Fehlentscheidung gewesen, die schnellstmöglichst rückgängig gemacht werden müsse, fordert CDU-Planungssprecher Knud Follert.


 


 „Das Quartiersmarketing hatte einen wichtigen und guten Beitrag zur Revitalisierung des Brückstraßenviertels geleistet. Durch die gemeinsamen finanziellen Anstrengungen von Stadt, Land und dem Vereins Quartiersmarketing Brückstraßenviertel e.V. hatte die Umgebung des Konzerthauses eine positive Aufwertung erfahren. Dies scheint jetzt alles wieder gefährdet“, erinnert Follert mit Blick auf die rot-grüne Ratsmehrheit.


 


Notfalls müsse die Stadt Dortmund die Finanzierung eines „Kümmerers“ allein tragen, da Fördermittel des Landes nunmehr nicht mehr zur Verfügung stehen würden und ein Wiedereinstieg des Vereins angesichts des zwischenzeitlich politisch gewollten Ausstiegs mehr als fraglich sei. Die zuletzt geplanten 120.000 Euro pro Jahr für ein professionelles Quartiersmarketing seien aber auch in Anbetracht der 47 Mio. Euro Baukosten für das Konzerthaus gut angelegtes Geld, findet Follert.


 


Bereits im Juli 2006 hatte die CDU-Fraktion bei einem Ortstermin auf die oftmals stark alkoholisierten „Punker“ hingewiesen und gefordert, dass die Citywache in der Reinoldistraße genauer hinsehen und notfalls auch Platzverweise aussprechen müsse. „Getan hat sich seitdem aber nichts“, bedauert Follert.


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