CDU: „Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“

Die Ankündigung von Grün/Rot, dass die Kassen der Stadtbezirke um
250.000 Euro pro Bezirk aufgebessert werden sollen, ist für die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-West nur ein Schritt in die richtige Richtung.
Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass die Stadtbezirke weitaus mehr Geld an die Hand bekommen, um einen größeren Spielraum für die Verbesserung der Infrastruktur in den Dortmunder Vororten zu bekommen.

„Erst brüstet sich mal wieder Grün/Rot damit, den Stadtbezirken mehr Geld an die Hand zu geben, wofür die CDU schon unter dem Motto „Politik x 12″ mit Ihrem CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Hengstenberg in den Vororten geworben hatte, und dann werden bei den Bürgern auch noch falsche Erwartungen geweckt, was nun alles in den Bezirken gemacht werden kann“, so Jörg Tigges, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-West.

In der Innenstadt-West gibt es alleine sechs Straßen laut dem städtischen Katasteramt, die die Note „ungenügend“ erhalten haben. Nach Meinung der CDU wird hier ein falsches Bild für den Bürger erzeugt. Mit der Erhöhung des Etats in den Stadtbezirken um jeweils 250.000 Euro lassen sich keine Projekte finanzieren, sondern nur versäumtes aufarbeiten.
Jörg Tigges:
„Wir müssen nun das ausbaden, was Grün/Rot in den letzen Jahren verkommen lassen hat. Mit den 250.000 Euro mehr in der Kasse können wir noch nicht einmal das Straßennetz in unserem Stadtbezirk in Ordnung bringen, geschweige denn auch noch etwas für die Verbesserung der Infrastruktur tun. Das wäre die Aufgabe der Stadt gewesen.
Deshalb fordern wir, dass wenn schon der Etat der Bezirke erhöht wird, diese Erhöhung so hoch ausfallen muss, dass wir auch die Möglichkeit haben, die Lebensqualität aller Bürger in den Vororten zu verbessern.
Schließlich haben wir auch noch andere Probleme als nur kaputte Straßen.“


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