Rosemarie Liedschulte: „Organisation beim Jugendamt lässt zu wünschen übrig“


 


 Noch immer sind die Stellen bei
 der Jugendhilfe nicht besetzt worden,
 obwohl bereits in 2006 die
 Jugendhilfedienst selbst auf die
 untragbare Situation immer wieder
 aufmerksam gemacht haben, dass
 dringend eine Aufstockung an Personal
 stattfinden muss.




Dazu Rosemarie Liedschulte, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:


„Frau Bonekamp stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus, wenn sie behauptet, man müsse erst wissen, wie die Jugendhilfe organisiert werden soll und die Neuausrichtung durch ein externes Institut begleitet werde. Wofür wird denn unsere Dezernentin bezahlt, wenn sie nicht einmal selbst einen Teil ihres Dezernates organisiert bekommt?! Langsam stelle ich mir die Frage, ob überhaupt die Absicht besteht, das Personal bei den Jugendhilfediensten in angemessener Form aufzustocken. Anders lässt es sich für mich nicht erklären, dass erst fünf Stellen besetzt wurden, obwohl das Gutachten der externen Bewertung bereits im Juni vorlag und 20 neue Stellen empfahl. Jetzt haben wir bald Ende September und die Jugendhilfedienste arbeiten mittlerweile ein Jahr unter nicht mehr tragbaren Umständen.“


 


Diese ganze Situation rund um die Personalbesetzung bei den Jugendhilfediensten ist und bleibt für die CDU-Fraktion eine mehr als unbefriedigende Situation, forderte die CDU bereits in der November-Sitzung 2006 des Kinder- und Jugendausschusses mehr Personal.


 


„Ich empfinde es mittlerweile als eine Anmaßung sondergleichen, dass sich unser OB ständig damit rühmt, kinderreichste und kinderfreundlichste Stadt zu sein“, so Liedschulte. „Da werden teure Flyer erstellt in dem beschrieben wird, wie kinderfreundlich Dortmund ist. Ich kann nur hoffen, dass das Jugendamt endlich aufwacht, die eigenen Kompetenzen entdeckt und handelt. Die Zeit, die vergeht, bis


 


„Externe“ der Dezernentin erklären, wie sie die Jugendhilfe organisieren soll und die Zeit, die dann noch vergeht, bis Stellen ausgeschrieben, Personal eingestellt wird, ist kostbare Zeit, in der die Stadt mit dem Glück der Kinder dieser Stadt spielt! Hat man vergessen, dass Donnerstag Weltkindertag ist? Der Tag, der uns allen bewusster denn je machen sollte, das Kinder das Kostbarste unserer Gesellschaft sind.“


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