Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Huckarde am 24.10.2007
Einrichtung eines Jugendparlamentes im Stadtbezirk Huckarde

Sehr geehrter Herr Hudy,

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Huckarde bittet darum, den folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung am 24.10.2007 aufzunehmen:
Die Verwaltung der Stadt Dortmund wird gebeten, die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Jugendparlamentes im Stadtbezirk Huckarde zu schaffen. Die erste Zusammenkunft (Sitzung) soll zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 erfolgen.

Begründung:
Die jungen Menschen und deren Situation sind besonders in den letzten 12 Monaten im Stadtbezirk Huckarde Gegenstand von Gesprächen gewesen. Dabei wurde häufig über Jugendliche gesprochen; die jungen Leute wurden jedoch leider fast nie in die Gespräche mit einbezogen. Anstelle der Befassung der Älteren mit den Problemstellungen der Jugend sollten wir den jungen Menschen mehr Achtung zukommen und sie partizipieren lassen. In den kleineren Kommunen im Umland Dortmunds – wie Unna und Hagen – hat sich jeweils bereits ein Jugendrat bzw. Jugendparlament etabliert. Es bietet sich an, dieses Projekt auch bei uns in Huckarde zu starten. Neben einer größeren Wertschätzung dieser Altersgruppe wird auch ein Beitrag zu einem verantwortungsvollen sozialen Umgang geleistet und eine unmittelbare Heranführung an das Leben und Arbeiten in einer demokratischen Gesellschaft erlernt.
Das vor Jahren initiierte gesamtstädtische Do-Forum hat schon lange nicht mehr getagt. Aus aktuellen Gründen ist es nötig, dieses Feld besonders für Jugendliche wieder neu zu beleben. Ein Blick in die Nachbarstädte ist hier evtl. ratsam, um von deren Konzepten und Delegationsverfahren zu profitieren. Ein mögliches Aufgabenspektrum könnte Z. B. ein Beteiligungsverfahren bei Ausstattung von Kinderspielplätzen und Schulhöfen, Einsatz zusätzlicher Busse bei Überfüllung mit Schülern, Überprüfung von Geschäften und Einrichtungen auf ihre Kinder- und Jugendfreundlichkeit, Arbeit gegen politischen Extremismus, Entwicklung eines „Teen-Stadtplans“ und eine Partizipation an allen anderen kinder- und jugendpolitischen Themen sein.


Verantwortlich: