Mit großem Unmut hat die CDU-Fraktion im Stadtbezirk Hörde den gestrigen Artikel von Pfarrer Back zur Kenntnis genommen.
Dort behauptet Back, dass sich die Kommunalpolitiker aus Dortmund vom Moscheebau aus Schwerte noch etwas lernen könnten und behauptet, es kommt auf die Charaktere an.

Der hier von Pfarrer Back hergestellte Vergleich des Moscheebaus in der Nachbarstadt Schwerte mit dem Projekt Grimmelsiepen im Stadtteil Hörde ist unzulässig. Bei dem Projekt Grimmelsiepen handelt es sich neben dem Bau einer Moschee um den zusätzlichen Bau von 56 Eigenheimen in unmittelbarer Nähe zur Moschee. Die CDU-Fraktion hat hierzu immer die Auffassung vertreten, dass die Gefahr bestehe, dass sich in dem Wohngebiet wahrscheinlich ausschließlich türkische Mitbürger ansiedeln werden. Eine dadurch entstehende Parallelgesellschaft hat nach Auffassung der CDU nichts mit Integration zu tun. Aus diesem Grunde lehnt die CDU das Projekt Grimmelsiepen ab.

„Herrn Pfarrer Back ist diese Argumentation der CDU seit Jahren bekannt. Sein Vergleich mit dem Moscheebau in Schwerte ist daher nicht nur unzulässig sondern auch unredlich.
Wenn ein Pfarrer hier politische Aussagen tätigt, erwarte ich, dass hier keine falschen populistischen Meinungen geäußert werden, die nicht der Wahrheit entsprechen.
Seine Aussage, es käme auch auf die Charaktere der handelnden Akteure an, empfinden die Vertreter der CDU-Fraktion sowohl in der Bezirksvertretung Hörde, als auch im Rat der Stadt Dortmund, als diskriminierend und als Beleg für die Intoleranz der Befürworter des Projektes gegenüber Andersdenkenden“,
so Friedrich-Wilhelm Weber, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirkvertretung Dortmund Hörde.


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