Reinhard Frank: „Stolperfallen schnellstmöglich beseitigen“

  Nicht akzeptieren will die CDU-Fraktion
  die noch nicht fertiggestellten und
  unfachmännisch ausgeführten
  Asphaltarbeiten in vielen Dortmunder
  Stadtteilen, die im Auftrag der Deutschen
  Telekom von Straßenbaufirmen scheinbar
  unter zu großen Zeitdruck durchgeführt wurden.  
Reinhard Frank, Sprecher der CDU-Ratsfraktion für den Bereich Tiefbau, wird das Thema nach der Sommerpause im entsprechenden Fachausschuss erörtern.


Frank hatte in der Vergangenheit vermehrt Hinweise erhalten, dass Hochgeschwindigkeits-Glasfaserkabel für den schnellen Datentransport im Internet zwar verlegt worden sind, die letzte Deckschicht auf den Gehwegen aber noch fehlt. Dadurch würden an vielen Stellen nach wie vor Kanten und Vorsprünge herausragen.


„Das sind gefährliche Stolperfallen. Die Stadt und die Telekom haben bisher Glück gehabt, dass noch nichts passiert ist“, so der CDU-Sprecher. Als Beispiele für die Stolperfallen nennt Reinhard Frank unter anderem die Umgebung der Gleiwitzstraße in Scharnhorst sowie das Umfeld der Erlenbachstraße in Schüren, die mittlerweile nach den Ortsterminen fachgerecht ausgeführt wurden. Da jedoch seit 1996 insgesamt über 780 Kilometer Glasfaserkabel im gesamten Stadtgebiet verlegt wurden sind, geht Frank davon aus, dass die Probleme mit den unsachgemäßen Ausführungen der Arbeiten auch in anderen Stadtteilen aufgetaucht sind. „Häufig sollten das Subunternehmer eines Subunternehmers der Telekom erledigen und haben dabei die notwendige Sorgfalt vermissen lassen“, ärgert sich Frank.


Ein Antrag der CDU-Fraktion soll die Verwaltung nach der Sommerpause bitten, schnellstmöglich tätig zu werden und die Telekom aufzufordern, den Abschluss der mangelhaft ausgeführten Arbeiten anzumahnen. „Ich gehe davon aus, dass der Antrag eine breite Mehrheit finden wird und das Problem somit umgehend gelöst werden kann“, so Frank abschließend.


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