Seit Jahren spricht sich die CDU im Stadtbezirk Hombruch gegen einen Ausbau des Gardenkamp aus. Spätestens seit 2003 als durch die Planungsverwaltung mitgeteilt wurde, das bei einem ausgebauten Gardenkamp die Anlieger mit einer ebenso großen Belastung rechnen müssen, wie dies seit Jahren auf der Stockumer Straße der Fall ist.

Es war  die Idee der SPD in den 70er Jahren die Universitätsstraße zu bauen um diese später einmal an den Krückenweg anzubinden, um damit eine schnelle Verbindung in die Stadtmitte herzustellen. Für den Ausbau der Straße, so wie sie bisher besteht, wurden Finanzmittel in Höhe von 15 Mio DM ausgegeben. Die CDU hat die Entlastung der Stockumer Straße durch den Bau dieser Straße als sinnvoll angesehen.

Dann kam in den 80er Jahren das Umdenken in der SPD und man entfernte sich von diesem Bauvorhaben bis hin zur Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes im Jahre 2004 die Fläche nur noch gestrichelt dargestellt wurde, d.h. mit einer Realisierung ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Sogar ein Abriss der Universitätsstraße wird diskutiert.
So kann man nun wirklich mit Steuergelder nicht umgehen erklärt der CDU Fraktionssprecher Hans-Jürgen Grotjahn.

Für die CDU im Stadtbezirk Hombruch stellt die Universitätsstraße oder auch Uni-Südtangente genannt, eine sinnvolle Anbindung auch der Universität Dortmund zur Stadtmitte dar.

Spätestens seit der Veröffentlichung des Planungsamtes, dass auf dem Gardenkamp mit einer täglichen Belastung von 15.000 Fahrzeugen zu rechnen sei, hat sich die CDU dafür eingesetzt, den bisherigen Teil der bestehenden Universitätsstraße zu nutzen und darüber die Anbindung an den Vogelpothsweg bzw. A 40 in Richtung Innenstadt herzustellen, dabei hätte man auf den Ausbau des Gardenkamp in der geplanten Form verzichten können.
Das ein Ausbau des Gardenkamp erforderlich ist, weiß jeder, der mit seinem Fahrzeug diese Straße einmal befahren hat.

Einen kleinen Schritt in diese Richtung ging die Planungsverwaltung schon mit, dass man in den Planungen, die vor einem Jahr vorgestellt wurden, auch die Universitätsstraße anbinden wollte.  Nachdem Bündnis90/Grüne hiergegen remonstrierte und dies sogar zu einer existenziellen Frage der rot/grünen Koalition im Rathaus machte, ließ man die Anbindung schließlich fallen, lediglich zur  Lenkung des Baustellenverkehrs soll eine Öffnung erfolgen.

Mit der Nutzung der Universitätsstraße würden erhebliche Verkehre aus dem Ortsteil Eichlinghofen herausgefiltert und eine übermäßige Belastung der Anwohner entlang des Gardenkamp und auch der Stockumer Straße vermieden.

Es ist gut, dass sich neben der Bürgerinitiative „Vinum“, die sich ebenso wie die CDU gegen einen Ausbau des Gardenkamp ausgesprochen hat, nun auch der Verein „Wissenschaft in Dortmund“ (Windo) gegründet hat. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Aber sehen wir es nach dem Sprichwort „Wer kämpft kann verlieren, aber wer nicht kämpft hat schon verloren!“

Die CDU im Stadtbezirk Hombruch wird sich auch weiterhin vehement dafür einsetzen, dass eine sinnvolle Planung erfolgt und eine übermäßige Belastung der Anwohner am Gardenkamp und den angrenzenden Straßen vermieden wird, erklärt Hans-Jürgen Grotjahn.


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