Ohne die Bedenken der Anwohner in Derne bei der Errichtung der Schrauberwerkstatt und der „Cross-Strecke“ ernst zu nehmen, will die SPD dieses Projekt auf jeden Fall durchdrücken.

„Es kann nicht sein, dass bei einer offiziellen Veranstaltung nur Kinder mit ihren Kinderquads ihre Vorführungen gemacht haben und noch nicht einmal nur ein Jugendlicher mit einem normalen Quad zu sehen war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein 16-jähriger Junge mit einem Kinderquad fahren möchte. Schließlich soll gerade diese jugendliche Zielgruppe mit dem Projekt von Herrn Frischmuth angesprochen werden,“ so Wolfgang Jödicke, CDU-Mitglied in der Bezirksvertretung Scharnhorst.

Für die CDU ist es ein undemokratischer Vorgang, wie die SPD hier wieder einmal ihre Interessen durchdrücken will. Und das ohne Rücksicht auf Verluste, erklärt Jödicke.

Die CDU hat sich bisher noch nicht gegen das Projekt von Karl-Heinz Frischmuth zur Errichtung einer Schrauberwerkstatt und einer „Cross-Strecke“ entschieden. In erster Linie will die CDU aber das entstehende Lärmaufkommen geklärt haben. Wenn sich die betroffenen Anwohner in ihrer Ruhe gestört fühlen, muss Abhilfe geschaffen werden. Die CDU will die Bedenken der Bürger nicht ignorieren und wird sich auch weiter für Lärmschutzmaßnahmen einsetzen, falls diese benötigt werden.

„Wenn sich ein SPD-Ratvertreter dahingehend äußert, dass die entstehende Lärmbelästigung aus der Luft gegriffen ist, sollte sich dieser Herr einmal die Ohren durchpusten lassen. Außerdem ist es ein großer Unterschied, ob Kinder mit ihrem Quad einige Runden drehen oder die angesprochene Zielgruppe von Jugendlichen an ihren Maschinen rumschrauben und diese dann auch selbstverständlich auf der „Cross-Strecke“ testen möchte,“ ist sich Wolfgang Jödicke sicher.

Die SPD wird sich auf jeden Fall mit dieser Vorgehensweise nicht die Zustimmung der CDU bekommen, obwohl das Projekt von Herrn Frischmuth bisher positiv begleitet worden ist.


Verantwortlich: