Friedrich-Wilhelm Weber: „Absolute Mehrheiten illusorisch!“

Mit großer Verwunderung nahm die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung DO-Hörde die Presseäußerungen der SPD zur Kenntnis, dass Sie die absolute Mehrheit in der Bezirksvertretung erringen könne. Bei der Aussage scheint es sich wohl eher um das berühmte „Pfeifen im Walde“ zu handeln. Nach Meinung des Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Do-Hörde, Friedrich-Wilhelm Weber, sind die Zeiten absoluter Mehrheiten der SPD in unserer Stadt Gott sei Dank längst vorbei.

Vorbei an der Realität sieht Weber auch den erneuten Versuch, dass die SPD den für dieses Jahr vorgesehenen Neubau des Hörder Bahnhofs allein auf ihre Fahnen schreiben will. Hier stellt sich die SPD im Stadtbezirk Hörde sogar gegen die Äußerungen ihres Landtagsabgeordneten Gerd Bollermann und des noch amtierenden Bezirksbürgermeister Manfred Renno, die eindeutig konstatiert haben, dass sich alle in der BV Hörde vertretenen Fraktionen seit Jahren gemeinsam um eine Lösung der unerträglichen Situation des Hörder Bahnhofs bemüht haben. Einen ganz erheblichen Anteil hat hierzu auch die CDU im Stadtbezirk Hörde beigetragen, die den CDU-Verkehrminister des Landes NRW, Oliver Wittke, nach Hörde eingeladen und auf die desolate Situation am Hörder Bahnhof aufmerksam gemacht hat. Wittke hielt daraufhin sein Versprechen, dass 6,22 Millionen Euro vom Bund, Land und der Bahn für den Neubau des Bahnhofs in Hörde bereitgestellt werden.

Ebenso überrascht zeigt sich die CDU von der Aussage, dass auf dem Gelände der alten Zeche Krone ein Baumarkt mit Gartencenter und Einzelhandel entstehen soll. Alle bisherigen Anfragen zu dem Stand der Überplanung und Nutzung dieser Fläche sind der Bezirksvertretung nicht konkret beantwortet worden. Sollte die SPD hier durch die Verwaltung wieder einmal einen Informationsvorsprung erhalten haben?

Abschließend zeigt sich Weber sehr enttäuscht, dass sich auch der Bezirksbürgermeister Manfred Renno in den Reigen der SPD-Bezirksbürgermeister eingereiht hat, die dem OB-Kandidaten Hans-Joachim Pohlmann ein informatives Gespräch über ihren Stadtbezirk verweigern. Hier, so Weber, habe er gerade von Herrn Renno ein größeres Maß an Souveränität im Sinne unseres Stadtbezirks erwartet.


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