Knud Follert kritisiert „Umfallen“ der SPD


 Die CDU-Fraktion sieht die
 Realisierung des neuen „Stadtquartier Ost“
 im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs
 als gefährdet an. Grund hierfür: in der
 gestrigen Sitzung des Planungsausschusses
 wurde mit rot-grüner Mehrheit
 beschlossen, auf die Realisierung zweier
Autohäuser entlang der Hamburger Straße zu
verzichten. Stattdessen soll nach Willen von SPD
und Grünen ein Büro- und Dienstleistungsriegel
errichtet werden.



Was die CDU-Fraktion besondert kritisiert, ist das „Umfallen“ der SPD im Rat. Noch in der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost im Januar sprachen sich CDU, SPD und FDP eindeutig für den Rahmenplan inklusive der beiden Autohäuser aus. Nur die Grünen, die seit Jahren von einem autofreiem Quartier am Ostbahnhof träumen würden, hätten sich gegen die beiden Autohäuser ausgesprochen.


Wenn sich die Genossen im Rathaus nunmehr den Grünen anschließen würden, so sei das mal wieder ein Paradebeispiel dafür, dass „der grüne Schwanz mit dem roten Hund“ wedeln würde, sagt Follert.


Auf Nachfrage der CDU-Fraktion bestätigte die Verwaltung in der Sitzung, dass aufgrund des monatelangen rot-grünen Zögerns und des gestrigen Beschlusses der Investor für ein Autohaus wieder abgesprungen sei. „Neue, bereits sicher geglaubte Arbeitsplätze wurden damit fahrlässig vernichtet“, so Follert.


Die CDU-Fraktion weist darauf hin, dass die beiden Autohäuser für die dahinterliegende geplante Wohnbebauung eine wichtige Lärmschutzfunktion übernommen hätten.


“Ich befürchte, dass mit dem jetzigen Beschluss das Gelände noch über Jahre brach liegen wird, da sich für den Büroriegel kein Investor finden und somit auch die Wohnbebauung nicht realisiert wird, weil es durch die Hamburger Straße einfach zu laut ist“, so Follert abschließend.


Verantwortlich: