Antrag zur Sitzung der
BV Brackel am 30. April 2009

Probleme durch Straßenbahnbetrieb am Hellweg

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Brackel bittet um Aufnahme des obigen Tagesordnungspunktes und um Berichterstattung durch Tiefbauamt und Dortmunder Stadtwerke in der Sitzung:

Die CDU-Fraktion hat zur Kenntnis genommen, dass auch den Dortmunder Stadtwerken die Betriebsbedingte Geräuschentwicklung ihrer zuletzt angeschafften Straßenbahn-Fahrzeuge bekannt ist. Ergänzend ergeben sich aus dem Antwortschreiben vom 29.12.2008 folgende neue Fragen:

  1. Laut Antwort zur 6. Frage kommt es an „einzelnen Fahrzeugen zu einer unerwünschten Geräuschentwicklung“. Wie viele Fahrzeuge betraf dieses damals bzw. heute immer noch?
  2. Warum sind die in Dortmund auftretenden Lärmprobleme nicht aus anderen Städten, wo die gleichen Fahrzeuge im Einsatz sind, bekannt?
  3. Wie ist der Hellweg, vor allem im Bereich Wambels, in seinem Unterbau gegliedert, da er bedingt durch seine Jahrhundertelange Existenz viele Standards durchlaufen hat, der bis in das Ende des 19. Jahrhunderts nie so ausgestaltet sein musste, um Straßenbahnen tragen zu müssen?
  4. Wie oft sind seit Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge innerhalb des Stadtbezirk Brackels Ausbesserungsarbeiten am Gleis durchgeführt worden, die das Ziel hatten Unebenheiten zu beheben – bitte nach Ortsteilen differenzieren?
  5. Wie lange hilft das Schleifen der Gleiskörper vor, die Fahrgeräusche zu minimieren bzw. nach wie vielen Tagen ist der Lärmminderungseffekt wieder verpufft?
  6. Welche zulässigen Grenzwerte in bezug auf Erschütterungen und Vibrationen, muss ein direkter Anlieger, bspw. direkt am Hellweg, in seiner Wohnung bzw. seinem Haus erdulden?
  7. Welche Ansprüche kann er geltend machen, wenn sich bauliche Veränderungen zeigen?

Verantwortlich: