Der neue Gesundheitscampus des
  Landes Nordrhein-Westfalen kommt nach
  Bochum. Dortmund geht damit im Rennen
  um das millionenschwere Zukunftsprojekt
  der Gesundheitswirtschaft leer aus, bedauert
  der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Frank
  Hengstenberg.



Doch Hengstenberg nimmt es sportlich: „Man kann nicht alles haben. Mit dem nationalen Fußballmuseum haben wir erst vor kurzem einen tollen Sieg errungen. Ich gratuliere der Stadt Bochum und wünsche ihr viel Freude mit der neuen Einrichtung“. Insgesamt werden in Bochum bis zu 500 neue Arbeitsplätze sowie 1000 neue FH-Studienplätze entstehen und insgesamt 75 Mio. Euro in das neue Kompetenzzentrum investiert.


Ausdrücklich lobt der CDU-Fraktionsvorsitzende die exzellente Bewerbung der Stadt, die auf die gute Arbeit von Dortmunds obersten Wirtschaftsförderer Udo Mager zurückzuführen sei. „Für Herrn Mager war der Gesundheitscampus eine Herzensangelegenheit. Dass nun Bochum zum Zuge gekommen ist, liegt nicht am mangelnden Dortmunder Engagement“, so Hengstenberg.


Vielmehr sei die CDU-geführte Landesregierung bestrebt gewesen, einen ausgeglichenen Proporz innerhalb der Forschungs- und Ausbildungslandschaft des Ruhrgebietes zu schaffen. „Für uns geht die Welt nicht unter“, sagt Hengstenberg. „Mit der Universität und der Fachhochschule sind wir im Wettbewerb der Bildungseinrichtungen weiterhin hervorragend aufgestellt,“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende abschließend.


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