Hengstenberg: „SPD-Politik gescheitert“

  Die CDU-Fraktion sieht die jüngsten
  Statistiken über den Dortmunder Ar-
  beitsmarkt und die stetig steigen Zahlen der
  Minijobs als Indikator dafür, dass das von
  OB Langemeyer 1999 ins Leben gerufene
  dortmund-project endgültig gescheitert ist.
  70.000 neue Arbeitsplätze in 10 Jahren wollte man im Rahmen des Strukturwandels schaffen. Die Ergebnisse sehen leider völlig anders aus, wie die Arbeitsmarktstatistik verrät. Immer mehr Vollzeitstellen werden abgebaut.



„Es ist in der Vergangenheit versäumt worden, einen Arbeitsmarkt für qualifizierte Facharbeiter zu schaffen. Die Entwicklung des Technologiezentrums an der Dortmunder Universität und der MST-Factory auf Phoenix-West reicht nicht aus, um einen Strukturwandel in Dortmund positiv darzustellen, wie es der OB in der Vergangenheit getan hat“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Frank Hengstenberg.


Die alten und neuen Forderungen der CDU, neue Gewerbegebiete in Dortmund auszuweisen oder Firmenerweiterungen aktiv zu unterstützen, ist in Dortmund von SPD und Grünen immer wieder abgelehnt worden.


„Wir dürfen uns nicht wundern, wenn in Dortmund nach wie vor eine Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik unter dem Motto „Lieber Gänseblümchen als Arbeitsplätze“ betrieben wird“, so Hengstenberg.


Zukünftig müssen alle an einem Strang ziehen, um qualifizierte Arbeitsplätze in Dortmund zu schaffen bzw. bestehende zu fördern. Dass gerade in der Textilbranche und im Gast- und Ernährungsgewerbe immer mehr geringfügig verdienende Arbeitsplätze geschaffen werden, ist nicht nur ein Phänomen in Dortmund, sondern auch bundesweit zu beobachten. Solange aber keine neuen Gewerbegebiete ausgewiesen werden und die Industriebrache Westfalenhütte nicht schnellstens entwickelt wird, ist mit keiner Besserung der Arbeitsmarktsituation in Dortmund zu rechnen.


Verantwortlich: