Frank Hengstenberg will breite Handwerker-Förderung


 Die Stadt Dortmund erhält aus dem
 Konjunkturpaket II insgesamt über 77
 Millionen Euro. Die CDU-Fraktion will,
 dass möglichst viele Betriebe aus dem
 Dortmunder Handwerk und dem
 regionalen Mittelstand vom
 Konjunkturpaket profitieren.



Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat, schlägt daher vor, die verschiedenen Gewerke möglichst breit auszuschreiben. „Je mehr Betriebe einzelne Aufträge aus dem Konjunkturpaket bekommen, desto größer die Wirkung“, so Hengstenberg.


Extra für das Konjunkturpaket II wurde das Vergabeverfahren für öffentliche Aufträge vereinfacht und die Wertgrenzen für die freihändige Vergabe und für die beschränkte Ausschreibung nach oben gesetzt. Damit ist für einen Zeitraum von zwei Jahren gewährleistet, dass die Maßnahmen des Konjunkturpaketes möglichst schnell umgesetzt werden können.


Die CDU-Fraktion befürchtet, dass bei zu geringer Streuung der Ausschreibung womöglich nur wenige und dann auch immer die gleichen Handwerksbetriebe zum Zuge kommen. Sollten jedoch von vornherein nicht nur drei, sondern womöglich acht bis zehn Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, so bestünde nach Meinung der CDU-Fraktion eher die Möglichkeit, dass die Auftragnehmer öfter wechseln würden.


Dies ginge nach Meinung der CDU-Fraktion am Besten dann, wenn die Aufträge auch in möglichst kleine Teillose aufgeteilt würden, so dass auch ein „Dreimann-Dachdeckerbetrieb“ sich eine Scheibe vom Kuchen „Konjunkturpaket II“ abschneiden kann.


Die 77 Millionen Euro werden ausschließlich auf die Bereiche Bildung (43 Mio. Euro) und Infrastruktur (34 Mio. Euro) aufgeteilt. Besonders erfreulich ist aus Sicht der CDU-Fraktion, dass über acht Millionen Euro auf die freien Träger aufgeteilt werden können. „Damit wird auch das nichtkommunale Engagement insbesondere im Bereich der Kindertagespflege angemessen gewürdigt“, so Hengstenberg.


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