Middendorf: „Ein Sieg für die Eltern!“

 In der Sitzung des
 Betriebsausschusses FABIDO am
 letzten Donnerstag beantragte die
 CDU-Fraktion, dass die Verwaltung
 eine Beitrags-Rückerstattung für
 Eltern, die während des Kita-Streiks ihre
 Kinder in keiner Tageseinrichtung
unterbringen konnten, prüfen soll, da die
momentane Satzung eine Erstattung nicht
vorsieht. Dieser Antrag wurde in der Sitzung
nicht beschlossen, sondern in den Rat
geschoben. Umso erstaunter zeigt sich jetzt
Claudia Middendorf, Sprecherin der CDU im
Betriebsausschuss, dass SPD nun plötzlich
auch für eine Beitragserstattung plädiert.



Dazu Middendorf:
„Dass Eltern, die während des Streiks ihre Kinder in keiner Einrichtung unterbringen konnten, ihre Kita-Beiträge zurückerstattet bekommen, das hätten wir bereits letzten Donnerstag beschließen können. Nur da war die SPD noch Beschlussresistent. Umso erstaunlicher – und für die Eltern erfreulicher – dass jetzt die große Wende stattgefunden hat. Liegt’s am momentanen windigen Wetter oder einfach an der Tatsache, dass viele verärgerte Eltern auch viele verärgerte Wähler darstellen? Den Eltern soll’s recht sein, denn sie bekommen nun dass, was Ihnen zusteht. Denn wem will man erklären, dass er für nicht erbrachte Leistungen Geld bezahlen soll? In der freien Wirtschaft unmöglich, bei der Stadt aber schon!“


Middendorf wundert sich nur, dass SPD nun noch auf die Stimmen von den Grünen hoffen muss, um für die Sache eine Mehrheit zu bekommen.


„Leider sucht der politische Kontrahent nicht das Gespräch mit uns, damit man nun gemeinsam in dieser Sache vorgehen könnte. Und das, obwohl wir uns bereits ganz klar positioniert haben. Uns kann es nur recht sein, dass am Ende Gerechtigkeit über Starrsinnigkeit siegt, und die Stadt mit weinendem Auge das Geld an die Eltern zurück zahlen muss. Sollte das jetzt allerdings nur Wahlkampftaktik sein, so kann ich nur warnen: denn, es könnten sich schnell alle möglichen Gruppen und Vereine aufgerufen fühlen, nur laut genug auf sich aufmerksam zu machen, um entsprechende Ziele zu erreichen. Entscheidungen sollten immer zugunsten einer Sache und nicht einer Absicht fallen“, so Middendorf abschließend.


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