Menzebach: „Ehrenamt muss gedankt werden.“


 Seit März 2008 setzt sich die
 CDU-Fraktion für die Einführung einer
 Ehrenamtskarte in Dortmund ein.
 Bisherige Anträge im Ausschuss für
 Soziales, Gesundheit und Familie
 haben lediglich dazu geführt, dass sich
 der Rat erst zu den neuen Beratungen zum
kommunalen Haushalt 2010 der Stadt
Dortmund mit der Einführung einer
Ehrenamtskarte beschäftigt.
Die CDU wollte, dass sich die Stadt Dortmund
an einem landesweiten Projekt zur Einführung
einer Ehrenamtskarte als „Pilotkommune“
beteiligt. Nach Meinung der Verwaltung ist
eine Ehrenamtskarte, die den Inhabern unter
anderem einen ermäßigten Einritt in
städtischen Einrichtungen ermöglichen soll,
nicht das richtige Instrument, um den
ehrenamtlich Tätigen Anerkennung zu zeigen.



Barbara Menzebach, CDU-Mitglied im Sozialausschuss:
„Die bisherige ablehnende Haltung von SPD und Grünen wie auch des verantwortlichen Dezernenten zeigt uns, wie in der Stadt Dortmund mit den vielen ehrenamtlich-tätigen Menschen umgegangen wird.
Obwohl sich alle Mitglieder im Ausschuss einig waren, eine Ehrenamtskarte einzuführen, ist von Seiten der Verwaltung nichts geschehen.
Dabei hat das Land NRW ein Pilotprojekt zur Einführung der Ehrenamtskarte ins Leben gerufen und den interessierten Kommunen sogar Hilfestellungen zur Einführung der Karte angeboten. Statt dessen sind wir immer nur mit dem Hinweis vertröstet worden, dass im Haushalt kein Geld für eine Ehrenamtskarte vorhanden sei.“


Die CDU-Fraktion wird spätestens nach der Kommunalwahl das Thema Ehrenamtskarte auf die Tagesordnungen der Fachgremien bringen.
Die Ehrenamtskarte ist ein zeitgemäßes Mittel „Danke“ zu sagen, weil sie neben ideellen Werten auch einen praktischen Nutzen hat: sie ermöglicht ihrem Inhaber z.B. einen vergünstigten Eintrittspreis bei öffentlichen Einrichtungen.
„So können wir den Menschen, die ein Ehrenamt haben, mit mehr als bloßen Worten danken für die Zeit, Kraft und Menschlichkeit, die sie dem Gemeinwohl in vielfältiger Weise widmen“, so die CDU-Ratsfrau Barbara Menzebach.


Verantwortlich: