Hengstenberg: „Nicht reden, sondern handeln“

 Der Postkarten-Hilferuf der
 Nordstadteltern zeigt nach Auffassung
 der CDU-Fraktion erneut, wie dringend
 notwendig die Einführung eines
 kommunalen Ordnungs- und
 Sicherheitsdienstes in Dortmund ist.
 Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg
hofft, dass das parteipolitische Geplänkel
hinsichtlich der Einführung einer
„Stadtpolizei“ nach der Kommunalwahl endlich
ein Ende hat.



Die zunehmende Straßenprostitution auch entlang der Bornstraße, eine offene Drogenszene sowie massiver Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit dürfe nach Meinung der Christdemokraten nicht zum Alltagsbild der Nordstadtkinder gehören.


Die CDU-Fraktion hofft, dass mit anderen Mehrheiten nach der Kommunalwahl endlich auch das Thema eines mit ordnungsbehördlichen Rechten ausgestatteten kommunalen Sicherheitsdienstes angepackt werden kann. Städte wie Frankfurt, Düsseldorf, Duisburg und Münster haben einen solchen Dienst schon lange. „Wenn sich SPD und Grüne am von der CDU gewählten Begriff der Stadtpolizei noch immer stoßen, dann sind wir gerne bereit, über einen anderen Namen nachzudenken“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende.


Die bisher von der Stadt Dortmund eingeleiteten Maßnahmen wie die Neubesetzung der verwaisten Stellen bei den Ordnungspartnerschaften würden in keiner Weise ausreichen, die mannigfaltigen Probleme in der Nordstadt zu lösen. Auch medienwirksame Rundfahrten des Dezernenten Wilhelm Steitz mit einem Kleinwagen durch die Nordstadt hätten lediglich Symbolcharakter.


Die CDU-Fraktion fordert daher, das Thema nicht weiter auf die lange Bank zu schieben und mit diversen Workshops in die Länge zu ziehen. „Ein neuer OB Joachim Pohlmann wird sich das Thema zur Chefsache machen und den Anwohnerinnen und Anwohnern der Nordstadt möglichst schnell helfen“ ist sich Hengstenberg sicher.


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