Heinz Neumann: „Grüne offenbar schlecht informiert“


 CDU-Ratsmitglied Heinz
 Neumann zeigt sich erstaunt über die
 plötzliche „Rolle rückwärts“ der Grünen
 beim Bebauungsplan LÜ181 „Rhader
 Hof“. Noch Anfang 2006 hätten die
 Grünen im Ausschuss für Umwelt,
 Stadtgestaltung und Wohnen dem
Einleitungsbeschluss zum Bebauungsplan
zugestimmt, so Neumann.



Der CDU-Ratsherr aus Bövinghausen weist darauf hin, dass das Baugebiet ursprünglich wesentlich mehr Wohneinheiten erhalten sollte. Aus ökologischen Gründen wurde die Anzahl der Wohneinheiten schon jetzt auf 50 „eingedampft“. Weshalb der Grüne Ortsverbandssprecher Frank Meier nunmehr von den Beschlüssen seiner eigenen Fraktion abweicht, kann CDU-Mann Neumann nicht nachvollziehen. „Wahrscheinlich handelt es sich um einen Profilierungsversuch eines bisher weitgehend unbekannten Politikers“ sagt Neumann.


Schon jetzt seien für den Ankauf von Grundstücken sowie für die Überplanung des Geländes Kosten in sechsstelliger Höhe entstanden. Ein „Stop“ des Verfahrens würde den maroden Haushalt der Stadt Dortmund noch weiter belasten, führt der CDU-Ratsvertreter auch finanzielle Aspekte ins Feld.


Die Argumente, die seitens der Grünen gegen eine Bebauung genannt würden, seien laut Neumann nicht haltbar. Die Behauptung,  für den Bebauungsplan seien extra ein Lärmgutachten, ein Entwässerungskonzept sowie ein Gutachten zur Altlastensituation zu erstellen, sei schlichtweg falsch.


CDU-Ratsherr Neumann, seit langen Jahren Mitglied im Dortmunder Planungsausschuss, weist ausdrücklich darauf hin, dass die genannten Gutachten bei jedem Bebauungsplanverfahren erstellt werden müssen. Neumann weiter: „Hier werden also wider besseren Wissens Argumente gegen den Bebauungsplan gesucht, nur um aus ideologischen Gründen ein hochwertiges Wohngebiet zu verhindern.“


Neumann hofft, dass nach der Kommunalwahl mit dann anderen Mehrheiten endlich mehr Schwung in die Entwicklung des Baugebietes „Rhader Hof“ kommt. „Bövinghausen benötigt dringend attraktive, größere Grundstücke. Dies würde den Ortskern stabilisieren und die Grundschule, die Kirchengemeinden, die Vereine und nicht zuletzt die Geschäftswelt stärken “ so Neumann abschließend.


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