Hengstenberg: „CDU will Aufklärung“

 Laut Pressemittelungen haben
 viele Flutopfer vom 26. Juli 2008
 trotz vieler Versprechen keine
 Soforthilfe erhalten. Die CDU-Fraktion
 fordert Aufklärung darüber, dass
 angeblich immer noch viele Geschädigte der
 Jahrhundertflut keinen Euro gesehen haben.
Es ist damals vom Rat der Stadt Dortmund
einstimmig beschlossen worden, dass die
Stadt 500.000 € als Soforthilfe zahlt. Die
Gelder sind an die Arbeitsgemeinschaft der
Wohlfahrtsverbände überwiesen worden, die
für eine sachgerechte Verteilung
verantwortlich waren, so Frank Hengstenberg,
Vorsitzender der CDU-Fraktion.



Die CDU-Fraktion wird deshalb den Oberbürgermeister Langemeyer und seinen Stadtdirektor Sierau unverzüglich auffordern, zu den gezahlten Fluthilfen und den gemachten Versprechen Stellung zu nehmen.


Sollten hier von Seiten der Stadt Dortmund Versprechen für Hilfeleistungen der geschädigten Flutopfer abgegeben worden sein, so sind diese nach dem Willen der CDU-Fraktion auch einzuhalten. Es kann doch nicht sein, dass die SPD-Oberen dieser Stadt die Geschädigten immer wieder vertrösten und auf andere Institutionen verweisen. Hier ist unbedingte Aufklärung zu leisten, obwohl dies nicht zu den Stärken der Stadtführung zählt, weiß Frank Hengstenberg.


„Es kann nicht sein, dass der Stadtdirektor aus Dortmund mit einem offenen Brief zu so einem ernsten Thema angeschrieben wird und dann angeblich nicht antwortet bzw. eine Stellungnahme abgibt.
Wahrscheinlich ist Herr Sierau mehr mit seinem Wahlkampf für die Kommunalwahl im August beschäftigt, als sich um die wahren Probleme der Bürger und Bürgerinnen in Dortmund zu kümmern“, erklärt Hengstenberg abschließend.


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