Jörg Tigges: „CDU ist entsetzt“

Entsetzt zeigt sich die CDU-Fraktion Innenstadt-West über die neuste Ansiedlung eines Neonazis als Mieter im ehemaligen Nazi-Laden „Buy or Die“ an der Rheinischen Straße.

„Das sich ausgerechnet in diesem ehemaligen Nazi-Laden wieder ein Bewohner aus der rechten Szene eingemietet hat, wird der Entwicklung der Rheinischen Straße schaden. Wir haben es beim letzten Mal erst nach monatelangem juristischen Gerangel geschafft, dass ein Pachtvertrag mit einem Nazi aufgelöst werden konnte, um der rechten Szene entgegen zu wirken.
Das Quartier Rheinische Straße soll endlich im Zusammenhang mit dem Stadtumbau der Rheinischen Straße und dem Gelände des Dortmunder U wieder einen besseren Ruf als in der Vergangenheit bekommen“, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-West, Jörg Tigges.

Die CDU sieht eine große Gefahr darin, dass die Rheinische Straße wieder zu einem Treffpunkt der rechten Szene wird und somit den „Stadtumbau Rheinische Straße“ schadet.

„Wir wollen es im Hinblick auf die Umgestaltung der Rheinischen Straße schaffen, dass sich dort wieder seriöse Geschäftsleute ansiedeln und damit der Straße zu einem neuen Flair verhelfen. Sollte es sich aber rumsprechen, dass sich ein neuer Treff für Neonazis entwickelt, könnte dies einen großen Schaden für die gesamte Entwicklung des Viertels mit sich bringen“ begründet Jörg Tigges sein Entsetzen.

Deshalb will die CDU-Fraktion den Vermietern vor Ort anbieten, dass z. B. die Bezirksvertretung behilflich bei der Auswahl von Mietern sein könnte.
Den politisch Verantwortlichen sind viele Namen aus der rechte Szene bekannt.


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