Hengstenberg: „Stadtwerke leisten gute Arbeit“

 Der Spitzenkandidat der CDU
 Dortmund und Fraktionsvorsitzende
 der CDU, Frank Hengstenberg, äußert
 sich auf Befragen der Gewerkschaft
 verdi  positiv zu möglichen
 Entwicklungen des öffentlichen Nahverkehrs.



„Ein leistungsfähiger Nahverkehr ist nicht nur für unsere Stadt ein wichtiger Standortfaktor, sondern auch für die ganze Region Westfalens. Betrachtet man das heutige Pendleraufkommen, so wird deutlich, dass ein leistungsfähiges Netz im ÖPNV auf Dauer gesichert werden muss.
Zum einen müssen die verschiedenen Verkehrsnetze optimal verbunden und ausgenutzt werden ohne, dass dabei die verschiedenen Verkehrsunternehmen miteinander verschmelzen. Zum anderen müssen die Verkehrsbetriebe ihren Arbeitnehmern einen angemessen Lohn zahlen, so dass diese von ihrer Arbeit leben können. Nur so können die Verkehrsbetriebe ihre Zukunft sichern und Arbeitsplätze erhalten“, so Frank Hengstenberg.


Das Politik nicht überall eingreifen kann, zeigt sich in der Tarifautonomie. Dies ist ausschließlich Sache der Tarifvertragsparteien.
Ob aber zukünftig nach EU-Recht die kommunalen Verkehrsleistungen öffentlich ausgeschrieben werden müssen und damit die kommunale Hand zur Privatisierung gezwungen wird, ist für die CDU kein probates Mittel.
Die CDU hat immer zum ÖPNV in kommunaler Hand gestanden.
In Anbetracht dieser EU- Rahmenbedingungen haben sich die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra), die Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel GmbH (HCR), die Vestische Straßenbahnen GmbH und DSW21 zu einer Kooperation Östliches Ruhrgebiet (KÖR) entschlossen. So entstand die KÖR : Kooperation Östliches Ruhrgebiet.


„Wir sind in Dortmund mit der DSW21 bestens aufgestellt und hoffen, dass nachhaltig der Service und die Ausstattung der DSW21 weiter dem Bedarf angepasst und ausgebaut wird“, erklärt Hengstenberg. „Denn der Nahverkehr hört nicht an den jeweiligen Stadtgrenzen auf.“


Ein erster Schritt sollte sein, dass der bestehende Tarifdschungel innerhalb des VRR vereinfacht wird. Viele Fahrgäste, vor allem ältere Menschen, haben Schwierigkeiten, wenn es einmal über die eigenen Stadtgrenzen hinaus geht.


„Für die Zukunft bleibt festzuhalten, dass ein gut funktionierender ÖPNV ein Mehrwert für die Region Westfalens und für Dortmund ist. Die CDU hat sich bereits schon heute dafür ausgesprochen, dass die DSW21 in Dortmund einen guten Job im Bereich des Nahverkehrs macht und dies nach unserem Willen auch die kommenden Jahre so bleiben soll“, so Frank Hengstenberg abschließend.


Verantwortlich: