Hengstenberg nennt Staatsanwaltschaft Name des Finders


 Die CDU-Fraktion hilft der
 Staatsanwaltschaft bei der schnellen
 Aufklärung des Datenskandals. Am
 Mittwoch Nachmittag war
 Oberstaatsanwältin 
 Dr. Ina Holznagel in der
 Fraktionsgeschäftsstelle, um in
Einzelgesprächen mit dem
Fraktionsvorsitzenden Frank Hengstenberg,
dem Fraktionsgeschäftsführer Manfred Jostes
und einer weiteren Mitarbeiterin der CDU-
Ratsfraktion weiteres „Licht ins Dunkel“ zu
bringen.



Hengstenberg nannte der Staatsanwaltschaft dabei auch den Namen sowie die komplette Anschrift derjenigen Person, die die Abrechnungsbögen für Aufwandsentschädigungen der Ratsmitglieder am vergangenen Donnerstag in der Löwenstraße gefunden hatte. „Mir ist es wichtig, dass die Sache schnellstmöglich umfassend aufgeklärt ist und sich ähnliche Vorgänge nicht wiederholen können“ so Hengstenberg.


Aus diesem Grunde hat die CDU-Fraktion dem Finder auch einen Brief geschrieben und diesen gebeten, sich nach Ablauf seines Urlaubs schnellstmöglich mit der Staatsanwaltschaft in Verbindung zu setzen. Nur so könne verhindert werden, dass weitere Mutmaßungen, wie die Kontodaten auf die Löwenstraße kommen konnten, endlich ausgeräumt werden können.


Hengstenberg fragt sich allerdings, warum Oberbürgermeister Langemeyer erst am Dienstag morgen informiert wurde, wenn doch zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung bereits am Donnerstag abend ebenfalls vertrauliche Daten über Gehaltsabrechnungen innerhalb der Stadtverwaltung gefunden hätten. „Ich will nicht hoffen, dass der Versuch unternommen werden sollte, die ganze Sache möglichst unter den Teppich zu kehren, ohne die Ratsmitglieder über mögliche Schäden zu informieren“, so Hengstenberg abschließend.


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