Thomas Pisula: „Wasserverschwendung allererster Güte“

 Der umweltpolitische Sprecher
 der CDU-Ratsfraktion Thomas Pisula
 geißelt den Vorschlag, den Phoenix-
 See mit Trinkwasser zu befüllen, als
 Wasserverschwendung allererster
 Güte.



Hart geht Pisula mit Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke ins Gericht, dem er vorwirft, dass er die Öffentlichkeit bis nach der Wahl täuschen wollte. Das „wilde Auskeilen“ von Pehlke sei nichts anderes als Wahlkampfhilfe für seinen ehemaligen Dezernentenkollegen Sierau. „Pehlke soll seinen Job machen und nicht die OB-Kandidaten von CDU/FDP und den Grünen kritisieren“, so Pisula.


Wenn jetzt Trinkwasser statt Wasser aus dem Hörder Bach zur Befüllung des Sees verwendet werden soll, so stünde dies im diametralen Gegensatz zu den Bemühungen der Dortmunder Energie und Wasser (DEW), gerade im Sommer Wasser zu sparen. „Die Bürger werden per Radio dazu aufgerufen, beim Zähneputzen den Wasserhahn abzudrehen, und Pehlke will 500 Millionen Liter kostbares Trinkwasser in den See pumpen, um Kosten zu sparen“, so der umweltpolitische Sprecher der CDU.


Völlig deplaziert sei auch das Argument von Pehlke, dass das Frischwasser nicht verbraucht wird, sondern gereinigt und wieder benutzt und somit im Umlauf bliebe. „Wenn Herr Pehlke auf Toilette geht, dann wird das Wasser auch wieder gereinigt und in den Umlauf gegeben“, so Pisulas Konter auf Pehlkes nicht stichhaltige Argumente.


Für die CDU-Fraktion geht die ganze Trinkwasser-Rechnung – anders als von Pehlke dargestellt – überhaupt nicht auf. „Die Projektkosten laufen aus dem Ruder, also will Pehlke die Einmalkosten für die Stadtwerke senken und die dauerhaften Folgekosten des Sees der Stadt Dortmund und jedem einzelnen Gebührenzahler aufs Auge drücken“, sagt Pisula.


Denn der 10%ige Wasserverlust durch Verdunstung pro Jahr werde durch drei tiefe Brunnen, die im Bereich der Schüruferstraße neu gebohrt werden müssten, ausgeglichen. „Dann ist der Herr Pehlke aber nicht mehr zuständig für den See“, so Pisula zur Verlagerung auf Kosten des Steuerzahlers.


Verantwortlich: