Dr. Jürgen Eigenbrod: „Pehlke muss im Rat berichten“

 Die CDU-Fraktion will beim
 Thema Phoenix-See nicht länger im
 Trüben fischen und der Sache in der
 nächsten Ratssitzung am 17.09.2009
 auf den Grund gehen. Ratsmitglied
 Jürgen Eigenbrod, selbst Doktor der
 Biologie, hat für die CDU einen 
umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet, den
der Vorstandsvorsitzende der Dortmunder
Stadtwerke (DSW21) Guntram Pehlke
beantworten soll.



Unter anderem will Eigenbrod wissen, was an Pehlkes Aussage dran ist, dass bereits bei der Genehmigung von 2003 die Zuführung von „Fremdwasser“ erwähnt wurde. „Auf welcher Grundlage erfolgte dies, über welchen Zeitraum wurde dies angedacht, welche Wassermengen wurden eingeplant, wo sollte das Wasser herkommen?“


Im Projektbeirat Phoenix-See, dem Eigenbrod angehört, wurde in der Vergangenheit dargestellt, dass das Grundwasser eine Füllhöhe des Sees von ca. drei Meter selbständig sicherstellen könnte. Hier stellt sich die CDU-Fraktion die Frage, inwiefern und wann sich diese Annahme als falsch herausgestellt hat.


Der Vorschlag Pehlkes, den See nunmehr mit Trinkwasser statt mit Grundwasser zu befüllen, begründet der Stadtwerke-Chef in erster Linie auch mit dem Absenken des Grundwasserspiegels. Eigenbrod hakt nach: „Wo ist das fehlende Grundwasser? Wurde zu stark drainiert oder fließt es eventuell durch angebohrte Bergbauschächte ab?“


Abschließend will die CDU wissen, warum der Projektbeirat Phoenixsee niemals über die Wasserproblematik informiert wurde. „Es wurde immer darauf verwiesen, dass das Grundwasser ausreicht und der Hörder Bach lediglich der Beschleunigung des Wassereinlaufs dient. Hier stellt sich die Frage, ob der Beirat wissentlich belogen wurde oder ob die Problematik völlig überraschend neu aufgetaucht ist. Im letzten Fall stellt sich die dringliche Frage, ob vorher ausreichend recherchiert wurde und welche neuen Probleme absehbar in der nächsten Zeit erwartet werden“, so Dr. Eigenbrod.


Verantwortlich: