Christiane Krause: „Müssen Bewohnern mehr Sicherheit bieten“


 Über den mehrheitlich gefassten
 Beschluss in der letzten Ratssitzung,
 die Ordnungspartnerschaften in
 Dortmund aufzustocken, freut sich
 CDU-Ratsfrau Christiane Krause
 besonders, war dies doch eine
 langjährige Forderung der CDU.
 Der Vorschlag der Verwaltung sah vor, im
Zuge der Sparmaßnahmen auf 3 Planstellen
im Außendienst zu verzichten. Für Krause,
ordnungspolitische Sprecherin, wäre dies
sicherheitspolitisch für Dortmund nicht
tragbar gewesen.



Dazu Krause:
„Jeden Tag lesen wir in der Zeitung, dass Menschen in Dortmund überfallen und ausgeraubt werden. Die Brutalität der Angreifer hat mittlerweile eine derart niedrige Hemmschwelle erreicht, dass es keine Rolle mehr spielt, ob ein Überfall am Tage oder auch in belebten Bereichen geschieht. Dass man sich nun in der Ratssitzung mehrheitlich dazu entschieden hat, die Ordnungspartnerschaften in Dortmund aufzustocken, ist ein großer Schritt in Richtung „Mehr Sicherheit auf den Straßen, Parks und Plätzen in Dortmund“. Wir können es uns nicht erlauben, Sparmaßnahmen auf Kosten der Sicherheit durchzusetzen. Wenn wir es in Dortmund nicht schaffen, der immer schärfer auftretenden Gewaltbereitschaft die Stirn zu bieten, werden wir in ein paar Jahren in einer Stadt leben, in der man sich nicht mehr traut, im Dunkeln das Haus zu verlassen. Ordnungspartnerschaften sind ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitssystems und geben durch ihre Anwesenheit den Menschen das Gefühl von Schutz.“


Auch wenn Ordnungspartnerschaften, gemeinsam mit der Polizei, für Sicherheit und Ordnung sorgen, wünscht sich Christiane Krause für die Zukunft weitere Maßnahmen, die den Menschen mehr Sicherheit bieten bzw. den Tätern von vorn herein die Tat erschweren.


„Polizei und Ordnungspartnerschaften können leider nicht an jeder Straßenecke und in jedem Parkabschnitt zur gleichen Zeit sein. Darum sollten wir ruhig über Alternativen nachdenken, wie beispielsweise über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen und Wegen oder Parkanlagen. In Leipzig beispielsweise führte eine solche Videoüberwachung zu einem deutlichen Kriminalitätsrückgang. Viele andere Städte, wie Köln, Magdeburg oder Halle, haben sich an einem Modellversuch mit Videoüberwachung beteiligt. Warum sollte also Dortmund nicht auch den Versuch unternehmen, durch einfache Maßnahmen einen Erfolg für die Bürger in Sachen Sicherheit zu erzielen? Denn über eins müssen wir uns im Klaren sein: Sicherheit ist ein Gefühl, das wir jedem Bürger vermitteln müssen. Denn wohl fühlt man sich nur in einer Stadt, wo man sich auch sicher fühlt“, so Krause abschließend.


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