Frank Hengstenberg: „Lob ist keine Vorfestlegung“

 CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
 Hengstenberg attestiert den Grünen
 ein merkwürdiges Verständnis in der
 Beurteilung geleisteter Arbeit. „Ist
 Lob nicht mehr erlaubt?“, fragt
 Hengstenberg in Richtung Mario
 Krüger von den Grünen.



Die Anerkennung der allgemein anerkannten beachtlichen Leistung des Interimskämmerers Jörg Stüdemann im Zuge der Erarbeitung einer Nachtragssatzung sei keinesfalls eine Vorfestlegung auf den bisherigen Dezernenten für Kultur, Sport und Freizeit. Vielmehr sei es selbstverständlich, nicht nur vermeintlich schlechte Arbeit zu kritisieren, sondern gute Arbeit auch als solche darzustellen.


Frank Hengstenberg betont in diesem Zusammenhang, dass die öffentliche Ausschreibung der Stelle nach wie vor der einzig richtige Weg sei, die verwaiste Stelle des Kämmerers möglichst schnell wiederzubesetzen. „Bewerbungen aus ganz Deutschland sind uns herzlich willkommen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende, der betont, dass die Wiederbesetzung allein von der Qualifikation und nicht vom Parteibuch abhängig seien darf.


Insofern sei die Kritik der Grünen, die CDU würde sich bereits jetzt bewusst auf einen Genossen festlegen, zumindest fragwürdig. „Das Parteibuch hat entschieden, als wir Herrn Steitz als Rechtsdezernenten und Frau Bohnekamp als Schuldezernentin aufs Auge gedrückt bekamen“, verwehrt sich Hengstenberg gegen die Anwürfe der Grünen.


Die Kassenlage der Stadt sei so dramatisch, dass der neue Kämmerer fernab allen Parteiproporzes ausgesucht werden müsse. „Wir brauchen jemand, der die Ärmel hochkrempelt und die Finanzen wieder auf Vordermann bringt. Jörg Stüdemann machte den Eindruck, dass er dazu zumindest in der Lage sei“, so Hengstenberg abschließend.


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