Justine Grollmann: „Arbeit wird wie gewohnt fortgesetzt!“

 Der Rat der Stadt Dortmund hat
 in seiner letzten Sitzung
 mehrheitlich beschlossen, dass sich
 die Seniorenbüros mit den Sozial-
 und Familienbüros zu sog.
 Nachbarschaftsagenturen in den
 Stadtbezirken zusammen schließen. Die
 dadurch entstandene Angst, dass die
Seniorenarbeit darunter künftig leiden werde,
kann Justine Grollmann, sozialpolitische
Sprecherin der CDU-Fraktion, nicht teilen. Sie
sieht stattdessen in der Zusammenlegung
eine Chance, künftig eine Verbindung
zwischen jung und alt herzustellen.



Dazu Grollmann:
„Bei einem derartigen Haushaltsloch, wie es die Stadt Dortmund zur Zeit vor sich her trägt, muss gespart werden. Und egal an welcher Stelle die Sparaxt ansetzt, es wird immer Gruppen und Personen geben, denen genau diese Sparmaßnahme weh tut. Nur gerade bei der Zusammenlegung der Senioren-, Sozial- und Familienbüros in den Stadtbezirken kann ich die Angst nicht so ganz nachvollziehen. Denn die Arbeit, die vor Ort für die Senioren und mit den Senioren geleistet wurde, wird auch künftig im gleichen Umfang geleistet. Dass sich der Name über den Eingang von Seniorenbüro in Nachbarschaftsagentur ändert, sehe ich nicht als Einbruch der Leistung vor Ort an. Vielmehr sollte hier auch der positive Synergieeffekt gesehen werden, der durch die Zusammenführung verschiedener Generationen unter einem Dach entsteht.“


Grollmann sieht in der Zusammenführung der einzelnen Büros zu einer Nachbarschaftsagentur viele Vorteile, die für alle einen Nutzen bringen kann.


Grollmann abschließend:
„Seniorenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil, damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch für Senioren greifbar ist. Umso positiver sehe ich die Tatsache, dass sich künftig Senioren nicht nur unter sich in einem separaten Büro aufhalten, sondern mit anderen Generationen in Kontakt kommen. Denn gerade der Bereich der Familienbüros wird von Eltern mit Kindern aufgesucht. Und natürlich dürfen wir den demographischen Wandel nicht aus den Augen verlieren, stet doch heute schon fest, dass die Anzahl der Senioren in ein paar Jahren um ein vielfaches steigen wird. Aber dabei müssen wir uns auch bewusst machen, dass die Senioren von Morgen andere sind, als die von Heute. Dementsprechend werden auch die Ansprüche andere sein und dementsprechend müssen auch die Seniorenbüros andere sein. Dass wir heute schon damit beginnen, alle Generationen unter einem Dach zu vereinen, legt den Grundstein für eine gemeinsame Zukunft, an der sich alle beteiligen können.“


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