„Zwar ist es aus Sicht der CDU-
 Ratsfraktion grundsätzlich erfreulich,
 wenn Unternehmen wie die Telekom,
 Tedi, Albonair, BIG oder auch die
 KVWL oder andere in den Standort
 Dortmund investieren. Ziel muss es
 jedoch sein, dadurch starke Akzente für den
 Dortmunder Arbeitsmarkt zu erreichen“,
bewertet der neue Sprecher für Wirtschaft–
und Beschäftigungsförderung der CDU-
Ratsfraktion Uwe Waßmann die
Unternehmensnachrichten von
Wirtschaftsförderer Udo Mager.



So stellen sich z. B. folgende Fragen:



  1. Wie viele der genannten Arbeitsplätze sind sozialversicherungspflichtig?

  2. Wie viele dieser Arbeitsplätze entfallen  auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohnort Dortmund?

  3. Für wie viele der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten dieser „neuen Jobs“ ist Dortmund lediglich Arbeitsort?

  4. Welches dieser Unternehmen ist am Standort Dortmund gewerbesteuerpflichtig?

  5. Wie viele dieser Arbeitsplätze entfallen auf 400 Euro Jobs ?

Anhand der Fragestellung verdeutlicht Waßmann das Anliegen der CDU, durch Investitionen möglichst positive Effekte für Dortmund zu erzielen.


„ Die Schaffung von Arbeitsplätzen in Dortmund muss auch positive Effekte am Dortmunder Arbeitsmarkt erkennen lassen. Die von Herrn Mager bezifferten Arbeitsplätze betreffen den sogenannten tertiären Sektor ( Dienstleistungs – Sektor). In diesem Sektor hat Dortmund einen Anteil von ca. 80 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Tendenz zunehmend. Defizite haben wir jedoch im Bereich des Sekundär – Sektors (Industrie – Sektor). So haben wir in Dortmund im Bereich der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Klein – und Mittleren Betrieben lediglich einen Anteil von 60 %; hier hinken wir im Vergleich hinterher“, so der CDU-Ratsherr.


Waßmann fordert die Wirtschaftsförderung daher auf, ihr Augenmerk deutlich intensiver auch auf die Ansiedlung von produzierenden Betrieben zu richten, die nicht zum Bereich IT oder neue Technologien gehören.
„So wichtig neue Technologien für den Strukturwandel sind, unsere Arbeitslosenstruktur erfordert eine positive Entwicklung bei den sog. Blaumannarbeitsplätzen. Nur so haben wir eine Chance, Arbeitslosigkeit in Dortmund spürbar abzubauen“, sagt Waßmann abschließend.


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