Zweifelsohne sind die Alkoholiker in der Nordstadt zum größten Teil nicht hier geboren, sondern aktiv von der Stadt und der Mehrheitsgesellschaft in die Nordstadt verdrängt worden. Seit Jahren tragen die Mandatsträger die daraus resultierenden Sorgen und Nöte der Anwohner in die Gremien von Verwaltung und Politik, um eine Verbesserung zu bewirken.
„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nur protestierende Nordstädter die von Sozialdemokraten geführte Stadt zum Handeln zwingen können“, so Thomas Bahr.

„Als Vorsitzender der CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt Nord habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Defizite bzgl. der öffentlichen Sicherheit in der Nordstadt vom Ordnungsdezernenten Wilhelm Steitz zuletzt nach massiven Beschwerden der Nordstadteltern erkannt wurden und dieser sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für eine Verbesserung der Verhältnisse einsetzt. Bezeichnend hierfür ist das Eintreten für die Einrichtung eines „Saufraumes“, einer bereits in Kiel erfolgreich bestehenden Einrichtung. Die CDU Innenstadt Nord unterstützt grundsätzlich diese Idee, vorausgesetzt der Standort und die Betreuung sind optimal geregelt“, erklärt Thomas Bahr

„Seit Jahren erklärt uns das Ordnungsamt immer wieder, was alles nicht geht, um die Lebensverhältnisse der Steuern zahlenden Nordstädter zu verbessern. Jetzt kommt ein konkreter Verbesserungsvorschlag und die SPD blockiert. Die SPD möchte mit Verbotsschildern den Alkoholkonsum in der Nähe von Kindern verbieten, ist aber nicht bereit den Ordnungskräften mehr Kompetenzen und vor allem mehr Personal zu geben. Es ist schon interessant, wie unprofessionell Frau Dr. Hetmeier einen zwischenmenschlichen Zwist mit Herrn Steitz instrumentalisiert“, weiß der Fraktionsvorsitzende Bahr.

Die Nordstadteltern haben bereits vor etwa fünf Jahren vor dem Konzerthaus demonstriert. Seither hat sich die Situation nicht verbessert. Vielmehr ist das Problem mit Bulgaren und der offenen Prostitution hinzugetreten. Die SPD hat es nicht geschafft hier Abhilfe zu schaffen. Ganz im Gegenteil. Bisher wurden alle Anträge der CDU, mehr Personal bei den Ordnungspartnerschaften oder einen stadteigenen Dienst für die Sicherheit und Ordnung einzurichten, abgelehnt. Vor diesem Hintergrund ist es ein Hohn auf die engagierten Bürger der Nordstadt, dass gerade die SPD versucht, sich hier zu deren Sachwalter zu machen. In der Bezirksvertretung Innenstadt Nord hat sich die SPD nicht gescheut mit der Partei „Die Linke“ zusammen zu arbeiten. Thomas Bahr: „Gerade diese Partei hat bislang der Notwendigkeit einer Verbesserung von Sicherheit und Ordnung fortwährend widersprochen.“


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