Christiane Krause: „Bürgern mehr Sicherheit bieten“


 Erstaunt zeigt sich die ordnungspolitische
 Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Krause,
 über die nun ehrgeizigen Ziele der SPD,
 die Stellenbesetzung bei den Ordnungspartner-
 schaften schnellstmöglich voran zu treiben,
 war sie doch in den vergangenen fünf Jahren – 
 gemeinsam mit den Grünen – immer dagegen.
 Dennoch freut sich Krause, dass die SPD sich nun besonnen hat.



Dazu Krause:
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit der SPD einen gemeinsamen Nenner in Sachen Ordnungspartnerschaften gefunden haben. Die Sicherheit bzw. das Sicherheitsgefühl in einer Stadt ist maßgeblich für Menschen, ob sie sich in einem Ort wohl fühlen. Niemand möchte dort leben, wo man abends nicht mehr ins Kino oder ins Theater gehen kann, ohne die Angst zu haben, Opfer einer Untat zu werden. Daher ist das Vorantreiben der Stellenbesetzung bei den Ordnungspartnerschaften eine dringend erforderliche Maßnahme, da ansonsten eine Aufstockung länger auf sich warten ließe.“


Krause bemängelt, dass in der Vergangenheit beschlossene Maßnahmen nicht zeitnah entsprechend umgesetzt wurden. Es müsse deshalb darauf geachtet werden, dass sich dies bei den Ordnungspartnerschaften nicht auch wieder einschleiche. Denn hier würde sonst ganz gezielt mit der Sicherheit gespielt.


„Die Elternproteste im Dortmunder Norden zeigen, dass ein dringender Handlungsbedarf an ordnungspolitischen Maßnahmen besteht. Es kann nicht sein, dass Dealer vor den Grundschulen ihrer Arbeit nachgehen, und keiner eingreift oder Betrunkene und Randalierende Anwohner ängstigen. Hier ist nun der Ordnungsdezernent gefragt, schnellstens nach Lösungsmöglichkeiten zu schauen und diese auch sofort umzusetzen. Das hakte in der Vergangenheit oft. Die Ortsatzung der Stadt Dortmund hat klare Vorgaben, dass beispielsweise bei übermäßigem Alkoholgenuss Platzverweise ausgesprochen werden können und müssen. Bisher hatten wir hier ein klares Vollzugsdefizit. Kein Einschreiten sorgte über Jahre dafür, dass es heute im Stadtbild Ansammlungen von Gruppierungen gibt, die Alkohol konsumieren oder illegalen Geschäften nachgehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir mit der SPD einen gemeinsamen Konsens finden, um künftig dieses Problem gezielter anzugehen“, so Krause abschließend.


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