Über die Aufgaben der Mitternachtsmission hat
 sich nun die neue sozialpolitische Sprecherin
 der CDU, Justine Grollmann, informiert und
 bei der Gelegenheit einen großen Spendenberg
 an Kleidung für Kinder und Erwachsene,
 Spielzeug und Gebrauchsgegenstände,
 wie beispielsweise eine
 Kaffeemaschine, übergeben. Überrascht zeigte
sich Grollmann über den vielschichtigen Arbeitsbereich der
Mitternachtsmission. Sei es die Kinder- und
Jugendprostitution, die Beschaffungsprostitution, Hilfen für
ausländische Prostituierte, Aids-Beratung oder auch Hilfen für
Opfer von Menschenhandel – für all diese Bereiche setzen sich
hauptamtliche, Honorarkräfte und ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen ein.



Dazu Grollmann:
„Als Neuling in der Kommunalpolitik war ich völlig überrascht von dem großen Angebot und den verschiedenen Arbeitsbereichen, in denen die Mitternachtsmission tätig ist. Das Ziel, den Klientinnen zu helfen, ein gesundes, selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Sicherheit zu führen, angstfrei und ohne finanzielle und emotionale Abhängigkeiten, ist auf jeden Fall zu unterstützen. Viel zu wenig Menschen interessieren sich wirklich für die Nöte von Prostituierten, den meisten sind sie eher ein Dorn im Auge. Dabei müsste meiner Meinung nach hier viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, warum Frauen in solche Bahnen abrutschen, denn fast keine sucht sich diesen Weg freiwillig aus.“


Viele Prostituierte sehen keinen Ausweg mehr aus ihrer jetzigen Lage, die Mitternachtsmission stellt an dieser Stelle oft mit ihrer Unterstützung einen letzten Pfeiler dar, an denen sich die Frauen festhalten können.


Grollmann abschließend:
„Die Mitternachtsmission schafft Chancen für Frauen, die schon keine mehr gesehen haben. Die Befriedigung von Grundbedürfnissen, wie warme Kleidung, warmes Essen und Getränke und das Gespräch mit einem Menschen, der einen ernst nimmt, wird durch den Verein ermöglicht. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich mit meinen Spenden an Kinderkleidung und –spielzeug einen kleinen Beitrag leisten konnte und hoffe sehr, dass sich viel mehr Menschen berufen fühlen, Sachmittel zu spenden, die selbst nicht mehr gebraucht werden, aber anderen das Gefühl von Teilhabe an der Gesellschaft geben.“


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