Krause: „Ehrenamtliche Tätigkeit dadurch gestärkt“ 


 Wegen der schlechten Haushaltslage wollte
 die Verwaltung das „Erfrischungsgeld“ für die
 Wahlhelfer von 50 Euro auf 40 Euro absenken.
 Das sollte der Rat in seiner letzten Sitzung
 beschließen. Der Spareffekt hätte 2010 bei
 38.000 € für drei Wahlen gelegen; eine
 unsinnige Maßnahme, meint die CDU.



Christiane Krause, ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
„Wer einen ganzen Sonntag, von morgens acht Uhr bis abends neun Uhr oder später, in einem Wahllokal hilft, der hat verdient, dass seine Arbeit angemessen gewürdigt wird. Schon 50 Euro sind eine nicht zu üppige Aufwandsentschädigung. Eine Kürzung wäre nach meiner Meinung nicht zu vertreten und ein falsches Signal in Richtung der Ehrenamtlichen. Die Stadt hat jetzt schon Probleme, ausreichend Helfer zu finden, die sich bereitwillig dieser Aufgabe stellen. Hätte man das Erfrischungsgeld gekürzt, wäre die Folge gewesen, dass man künftig kaum noch freiwillige Helfer fände.“


Besonders unsinnig an diesem Sparvorschlag war für Krause die Tatsache, dass die fehlenden freiwilligen Wahlhelfer durch städtische dienstverpflichtete Mitarbeiter ersetzt worden wären. Die hätten dann aber neben einem Erfrischungsgeld zusätzlich acht Überstunden gutgeschrieben bekommen.


Krause abschließend:
„Die Kürzung des Erfrischungsgeldes hätte anstelle einer Einsparung eine Kostensteigerung zur Folge gehabt. Weniger Helfer in den Wahllokalen hätte mehr dienstverpflichtende städtische Mitarbeiter zur Folge gehabt. Und rechnet man dann die acht Überstunden in Verdienstausfall um, dann hätte das eine größere Differenz als 10 Euro ausgemacht. Ich bin daher sehr froh, dass in der gestrigen Sitzung auf Antrag der CDU gemeinsam mit SPD und FDP/Bürgerliste gegen eine solche „Sparmaßnahme“ gestimmt wurde.“


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