Krause: „Sturheit von Frau Hetmeier völlig unverständlich“ 

 Die Initiative „Erlebenswertes Leben in der
 Nordstadt“ hatte zum Gespräch eingeladen,
 um Lösungsvorschläge für die
 Nordstadt-Problematik zu erarbeiten. Das
 Treffen blieb leider ohne Ergebnis. Christiane
 Krause, ordnungspolitische Sprecherin der
 CDU-Fraktion, bedauert sehr, dass die
 erhitzten Emotionen wirkliche Lösungsvorschläge blockiert haben.



„Die Bürgerkonferenz am vergangenen Samstag hat gezeigt, dass die Situation in der Nordstadt von vielen Emotionen begleitet wird“, so Krause. „Verständlicherweise. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass die Alkohol- und Drogenkonsumierenden Menschen starke Probleme und ein geringes Selbstwertgefühl haben und deshalb in diesen Sumpf abgerutscht sind. Und gerade deshalb benötigen diese Menschen eine Anlaufstelle, an der sie endlich einmal Hilfe auf der einen und Zuspruch auf der anderen Seite bekommen. Den Drogensüchtigen und den Aids-Kranken bietet man diese Anlaufstellen. Warum also verwehrt man den Alkoholkranken diese Möglichkeit? Die Sturheit von Frau Hetmeier ist für mich an dieser Stelle völlig deplatziert und zeigt, dass die verfehlte SPD-Sozialpolitik der letzten 60 Jahre immer noch nicht an Einsicht gewonnen hat.“


Für Krause kommen Maßnahmen das Konzept „Soziale Stadt“ für den gebeutelten Stadtbezirk um Jahre zu spät. Sie plädiert dafür, jetzt so viel Personal wie möglich – das jetzt durch Umorganisation und Sparmaßnahmen der Stadt vorhanden ist – in die Arbeit und mögliche Hilfe- und Änderungsmaßnahmen der Nordstadt einzubinden, um dort schnellstens eine Entlastung herbei zu führen.


Krause abschließend:
„Eine vermurkste Wohnungspolitik und verspätete soziale Maßnahmen sind Gründe, die für das jetzige Debakel in der Nordstadt mitverantwortlich sind. Anstatt den Menschen in der Nordstadt Hoffnung zu geben, die schon keine mehr haben, verwehrt Frau Hetmeier diese. Probleme löse ich nicht, in dem ich mich in dem Elend suhle, sondern nach umsetzbaren Möglichkeiten suche. Warum geben wir also dieser Aufenthaltsmöglichkeit für Alkoholiker nicht die Chance zu zeigen, dass sie Positives für alle Betroffenen bewirken kann?“


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