Thomas Pisula sieht auch Dortmunder Umweltamt am Zuge

 Enttäuscht zeigt sich der umweltpolitische
 Sprecher der CDU-Ratsfraktion Thomas Pisula 
 über den plumpen Versuch der Nordstadt-SPD,
 die PCB-Belastung in den Kleingärten rund um
 den Hafen als Wahlkampfthema ausschlachten
 zu wollen.



 


Eine einseitige Schuldzuweisung an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz sei nicht geeignet, den Verursacher des Giftes ausfindig zu machen, sagt Pisula.  Zur Erinnerung: als die erhöhten Messwerte im Januar 2009 zum ersten Mal bekannt wurden, zogen alle Fraktionen gemeinsam an einem Strang und informierten sich im Umweltausschuss und in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord über mögliche Gegenmaßnahmen. Gemeinsam wurde auf der Grundlage eines SPD/Grünen-Antrags u.a. folgendes beschlossen:




  1. Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit dem Landesumweltamt, der Bezirksregierung und der Polizei die Untersuchungen und die Aufklärungsarbeit im Zusammenhang mit der PCB-Belastung im Gemüse von drei Kleingartenanlagen in der Nähe des Hafens fortzusetzen.


  2. Die Verwaltung wird gebeten, in die Untersuchungen auch benachbarte Flächen, wie z.B. den Fredenbaumpark, mit einzubeziehen. Dabei sind insbesondere Kinderspielplätze zu untersuchen.


  3. Die Verwaltung wird gebeten, ihre Informationstätigkeit bei den betroffenen Kleingärtnern und den Anliegern in Form von Veranstaltungen und Informationsschriften weiter fortzusetzen.

CDU-Umweltsprecher Pisula erwartet daher, dass sich die Nordstadt-SPD um Ratsvertreter Peter Hoffmann an ihre eigenen Beschlüsse erinnert. „Scheinbar hat auch das Dortmunder Umweltamt seine Hausaufgaben nicht gemacht. Weder ist von Seiten der Stadt die Aufklärungsarbeit fortgesetzt worden noch sind bis zur jetzigen Veranstaltung irgendwelche Informationen an die betroffenen Kleingärtner gegeben worden“.


Auch das „beherzte Eingreifen“ des Ex-Oberbürgermeisters Sierau, der die PCB-Belastung nach über einem Jahr jetzt vollmundig zur Chefsache machen wollte, komme um Monate zu spät, so Pisula.


Die CDU-Fraktion erwartet daher, nicht weiter auf Zeit zu spielen, sondern dass alle beteiligte Behörden, also Stadtverwaltung, Bezirksregierung und Landesamt für Natur, Umwelt und  Verbraucherschutz, den oder die Verursacher schnellstmöglich dingfest zu machen.


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