Antrag zur 04. Sitzung der Bezirksvertretung
Innenstadt-West am 28. Januar 2010

TOP: 9.2 Freiflächengestaltung am Dortmunder U hier: Integrierte Gesamtlösung

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,

die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU bitten darum, o. g. TOP in die Tagesordnung der BV InW aufzunehmen und zur Beratung und Beschlussfassung zu stellen.

Beschlussvorlage
Die BV fordert die Verwaltung auf, die Planung für die Gestaltung der öffentlichen Verkehrs-und Freiflächen am Dortmunder U als integrierte Gesamtlösung unter Einbeziehung der angrenzenden unbebauten Grundstücksflächen mit vorderster Priorität in Angriff zu nehmen und sie der BV vor einer abschließenden Beschlussvorlage vorab in einer konzeptionellen Frühfassung vorzustellen. Die BV regt mit Nachdruck an, dabei nicht das Separationsprinzip sondern das Prinzip des >shared space< zugrunde zu legen.

Begründung
Die Freiräume, namentlich die Orientierungsflächen und Aufenthaltsbereiche westlich des Kellereihochhauses, tragen ebenso wie die cityseitigen Vorplätze auf der Ostseite wesentlich zur Imagebildung und zur Attraktivität des Projektes >Dortmunder U< bei. Ihr Zuschnitt am U-Turm innerhalb des U-Areals ist städtebaulich durch Kellergastronomie, Innenhof des angebauten Bürogebäudes und Straßenverlauf von der Rheinischen Straße zu den Kollegs sehr unregelmäßig in Form, baulicher Begrenzung und Nutzungseignung gestaltet. Daraus ergibt sich das Potenzial, den öffentlichen Raum auf dem U-Gelände durch das Funktions-und Gestaltungsprinzip „shared space“ zu entwickeln. Eine Nutzungsmischung auf den Flächen würde den lebendigen Charakter des Areals unterstützen. Diese einheitliche Gestaltung würde Größe und Raum demonstrieren und so den überregional bedeutenden Charakter des Areals betonen. Zudem kommt, dass hier die Stadt Dortmund die Chance nutzen kann, innovative Verkehrsplanung zu realisieren und dadurch die mediale Aufmerksamkeit auf das U-Gelände zu verstärken.

Eine verfestigte Planung sollte spätestens bis zur Mitte des Kulturhauptstadtjahres vorliegen und vor der parlamentarischen Sommerpause vom Rat beschlossen werden.

Im Übrigen liegt es im Interesse sowohl der bereits ansässigen als auch von zukünftigen oder noch zu akquirierenden Investoren, Mietern und Nutzern des gesamten Gebietes, dass sie sich von der funktionellen und der ästhetischen Qualität des Außenraumes ein genaueres Bild machen können.


Verantwortlich: