Einstimmig spricht sich die CDU-Fraktion gegen die Verleihung des Ehrentitels „Alt-Oberbürgermeister“ für Dr. Gerhard Langemeyer aus. Das ist das Ergebnis der Beratung in der Ratsfraktion.

Zu lang sei die Liste der „Pleiten, Pech und Pannen“, die der ehemalige Oberbürgermeister vorzuweisen hat. Der Ruf der Stadt Dortmund habe insbesondere in den letzten Amtsjahren Langemeyers dauerhaft gelitten, so die Auffassung der CDU-Fraktion.


Für die Mitglieder der CDU-Fraktion spielten bei der Entscheidungsfindung insbesondere folgende Skandale eine Rolle: Die Bargeldaffäre, in der eine enge Mitarbeiterin des OB insgesamt 1,1 Mio. Euro für ihre Kokainsucht beiseite schuf und die bis heute nicht restlos aufgeklärt ist.


Auch beim Neubau des Hauptbahnhofs habe Langemeyer versagt. Gleiches gelte bei den explodierenden Kosten beim U-Turm und beim Phoenix-See. Ganz zu schweigen bei unendlichen Geschichte „Dortmunder Klinikum“, bei dem Langemeyer den Beschäftigten aus rein wahltaktischen Gründen Versprechungen machte, die er im Nachhinein nicht halten konnte.


Nachhaltig wirksam ist nicht zuletzt die gutachterlich bestätigte Täuschung von Rat und Öffentlichkeit über die prekäre Finanzlage der Stadt Dortmund vor den Kommunalwahlen. Die dadurch ausgelöste Erfordernis einer Neuwahl von Rat, Bezirksvertretungen und Oberbürgermeister lässt nur eine Bewertung zu: Der Vorschlag ist gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur als instinktlos zu bezeichnen und für die CDU-Fraktion indiskutabel.


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