Barrenbrügge: „Betreuung muss gewährleistet sein“

 Die Forderung des Stadtelternrates, im
 Falle eines KITA-Streiks, 
 ausreichend Betreuungsplätze vorzuhalten,
 unterstützt die CDU voll und ganz.
 Christian Barrenbrügge, Sprecher der
 CDU-Fraktion im Betriebsausschuss FABIDO,
 hält es gerade in der jetzigen wirtschaftlich
 schwierigen Zeit für notwendig, dass
berufstätige Eltern ihre Kinder auch in
Streikzeiten gut betreut wissen.



Dazu Christian Barrenbrügge:
„Ein Streik scheint in heutiger Zeit das einzige Druckmittel zu sein, um berechtigte Forderungen für Arbeitnehmer durchzusetzen. Von daher kann ich Menschen verstehen, die für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße gehen. Doch gerade im Bereich der Kinderbetreuung muss gewährleistet sein, dass Eltern sich keine Gedanken darüber machen müssen, wer am nächsten Tag auf das Kind aufpasst. Aufgrund der momentanen Situation auf dem Arbeitsmarkt kann und möchte sich kein Arbeitnehmer erlauben, beim Arbeitgeber dadurch aufzufallen, dass man aufgrund der Kinder zu Hause bleiben muss oder vielleicht verspätet zur Arbeit kommt. Denn, dass dafür eine fehlende Kinderbetreuung schuld ist, interessiert in den wenigsten Fällen.“


Barrenbrügge hofft darauf, dass die gescheiterten Tarifverhandlungen in Dortmund nicht dazu führen werden, dass in KITA’s erneut gestreikt wird. Immerhin böte der öffentliche Dienst viele weitere Arbeitsfelder, die bestreikt werden könnten.


„Ich kann nur an die Zuständigen appellieren, dass die Kindertageseinrichtungen von einem eventuellen Streik diesmal ausgenommen werden. Denn auch, wenn gerade hier ein Streik besonders weh tut, die Leidtragenden sind Kinder und Eltern, die nicht über bessere Arbeitsbedingungen für Angestellte zu entscheiden haben. Sollte es dennoch zum Fall X kommen, dann muss die Stadt bereits jetzt den Notfallplan in der Schublade liegen haben. Wie es gehen muss oder sollte, weiß man ja bekanntlich noch aus dem letzten Jahr“, so Barrenbrügge abschließend.


Verantwortlich: