Die CDU-Fraktion bekräftigt
  erneut ihre grundsätzliche
  Unterstützung für das Vorhaben
  von Wirtschaftsförderer Udo Mager,
  Dortmund an der new park GmbH
  zu beteiligen.




Nach der wirtschaftspolitisch schwierigen, jedoch haushaltspolitisch notwendigen Erhöhung der Gewerbesteuer und der Grundsteuer Ende letzten Jahres, ist es dringend nötig, die wirtschaftspolitische Wettbewerbssituation Dortmunds zu stärken. Das muss auch im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit geschehen.


„Die Nachfrage nach Industrieflächen ist gestiegen und zunehmend schwieriger zu bedienen. Die Verstärkung interkommunaler Zusammenarbeit mit den Nachbarn kann ein Lösungsweg für das Problem sein“, bewertet Uwe Waßmann, wirtschafspolitischer Sprecher der CDU Ratsfraktion die Absicht.


Aus Sicht der CDU ist es jedoch sinnvoll, einen ruinösen Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen zu vermeiden.


„Ziel muss es sein, auch interkommunale Zusammenarbeit zu forcieren. So können beispielsweise regionale Flächenpools entstehen, um möglichst schnell und flexibel Flächenangebote unterbreiten zu können. „new park“ bietet mit dem Vorhaben großflächiger Vermarktung die Chance, Ansiedlung von Industrie in der Region zu ermöglichen, was einzelnen Städten in dieser Form kaum möglich ist. Die gesamte vermarktbare Fläche wird 136 Hektar betragen.
Die Schaffung von Industriearbeitsplätzen in der Umgebung ist eine Chance auch für den Dortmunder Arbeitsmarkt. Um Arbeitslosigkeit in Dortmund spürbar zu bekämpfen, benötigen wir einen deutlich größeren Anteil an verarbeitenden Betrieben in der Region“, erläutert Waßmann.


Welche Risiken evtl. mit einer Beteiligung für die Stadt an „new park“ verbunden sein könnten, wird die CDU bewerten, so bald es eine Vorlage für den Rat gibt.
Weiterhin will sich die CDU-Fraktion dafür einsetzen, dass auch Industrie- und Gewerbeflächen auf Dortmunder Stadtgebiet entwickelt werden, um neue Flächenreserven zu gewinnen. In erster Linie sind hier die Flächen Güterbahnhof Westfaliastraße, Buddenacker und das Flughafenumfeld anzugehen.


„Ebenso bleibt für die CDU die Realisierung eines gemeinsamen Gewerbe– und Industriegebietes Groppenbruch mit der Nachbargemeinde Lünen auf der Agenda“, so Waßmann abschließend.


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