Christiane Krause: „Abzocke statt Straßenerneuerung“


 Die am letzten Wochenende auf der
 OW III a stattgefundenen Radarmessungen
 haben bei vielen Bürgern für großen Unmut
 gesorgt und verärgern auch die CDU im
 hohen Maße. Christiane Krause,
 ordnungspolitische Sprecherin der
 CDU-Fraktion, prangert die Methoden an,
 mit denen den Bürgern in dieser Stadt das Geld
aus der Tasche gezogen wird.



Dazu Krause:
„Raserei auf den Straßen ist nicht zu tolerieren und muss geahndet werden. Schon vor mehreren Jahren ist die Geschwindigkeit wegen der Fahrbahnmängel auf der OW III a auf Tempo 80 reduziert worden, ohne dass die Stadt danach auch nur den Versuch unternommen hat, die Straße wieder ordnungsgemäß herzustellen. Mit der nochmaligen Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit  auf Tempo 60 zeigt die Stadt ihre Hilflosigkeit und stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus. Sie ist nicht in der Lage, auf einer derartig verkehrsreichen Straße für eine ordentliche Befahrbarkeit zu sorgen. Die neue Geschwindigkeitsreduzierung ist nicht zu tolerieren. Sollen wir nach dem nächsten strengen Winter hier vielleicht nur noch im Schritttempo fahren?“


Krause nutzt selbst täglich die OW III a im Berufsverkehr und fragt sich, ob unter diesen Bedingungen künftig überhaupt noch ein ordentlicher Verkehrsfluss gewährleistet werden kann. Sie sieht in den am Wochenende und am Montag durchgeführten  Geschwindigkeitskontrollen auch eine Maßnahme, um den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.


„Manche Akteure handeln wie ein Bienenstaat. Hat man erst einmal den großen Honigtopf entdeckt, so stürzt man sich auf ihn. So oder so ähnlich kommt mir die Situation auf der OW III a vor. Es kann keine Lösung für Dortmund sein, die Geschwindigkeit auf einer viel befahrenen „Schnellstraße“, derart zu drosseln. Fehlendes Geld sorgt inzwischen in dieser Stadt an vielen Ecken und Enden dafür, dass das Leben eingeschränkt stattfinden und der Bürger in die Tasche greifen muss. Ich bin immer dafür, unangebrachtes Verhalten zu maßregeln. Es bleibt zu hoffen, dass die Polizei zum einen die Kontrollen vom vergangenen Freitag aufgrund der Panne ebenfalls als hinfällig ansieht und künftig eher verstärkt in Bereichen tätig wird, in denen es  beispielsweise vorrangig um die Sicherheit von Schulkindern geht“, so Krause abschließend.


Verantwortlich: