„Ein Verbot von Stehplätzen im
 Signal-Iduna-Park als Reaktion auf die
 Ausschreitungen bei der Bundesliga-Partie
 zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg
 am 13. März 2010 in Berlin zu fordern,
 ist Unfug“, erläutert die sportpolitische
 Sprecherin der CDU-Fraktion Ute Mais.

Sie fügt hinzu: „Da das Berliner Olympiastadion über keine Stehplätze verfügt, können diese auch nicht als Auslöser von gewalttätigen Ausschreitungen gesehen werden. Wir müssen die Ursachen für Gewalt und Wut in den Blick nehmen. Diese auf strukturelle Rahmenbedingungen reduzieren zu wollen, halte ich für den falschen Ansatz.“


Mais weiter:
„Nach solchen gewalttätigen Vorfällen müssen sich natürlich die Präsidien der Deutschen Fußball Liga und des Deutschen Fußball-Bundes intensiv mit dem Thema befassen, um eine ligaweite Strategie zu entwickeln. Die Südtribüne als größte Stehplatztribüne Europas muss erhalten bleiben. Immerhin stehen dort die besten Fans der Liga. In Dortmund leistet das Fanprojekt darüber hinaus wertvolle Arbeit, dass die schwarz-gelbe Wand friedlich bleibt.“


Verantwortlich: