CDU-Fraktion weist „Empörung“ der SPD zurück

 Die CDU-Fraktion weist die gespielte 
 Empörung der SPD beim Thema
 Fritz-Henßler-Berufskolleg zurück. Statt
 auf Schnellschüsse wie von der SPD gefordert,
 setzt CDU-Finanzexperte Udo Reppin auf eine
 langfristige und im Haushalt 2010 ff.
 abgesicherte Lösung für das marode Kolleg.



Auf Nachfrage der CDU-Fraktion im Finanzausschuss am 18.03.2010 hatte die Verwaltung versichert, dass weder die Standfestigkeit, die Verkehrssicherheit noch die Nutzbarkeit des Gebäudes mit immerhin 2450 Schülerinnen und Schülern akut gefährdet sei. Von daher sei es eine absichtliche Falschbehauptung der SPD, dass sich die Mehrheit des Rates einem Neubau widersetzen würde. „Im Gegensatz zur SPD wollen wir jedoch, dass die Verwaltung alle Optionen prüft, statt im Hau-Ruck-Verfahren einen Neubau für 17-20 Mio. Euro zu beschließen“, sagt Udo Reppin.


Sollte am Ende des Prüfverfahrens herauskommen, dass ein Abriss und Neubau des Henßler-Kollegs am Standort Brügmannblock wirtschaftlich tatsächlich sinnvoller sei als eine Sanierung im Bestand, so werde sich die CDU-Fraktion diesem Votum selbstverständlich nicht verschließen.


Reppin regt weiter an, dass im Falle eines erforderlichen Neubaus ein Investorenverfahren für den Schulneubau auf den Weg gebracht wird, bei dem die Stadt das Gebäude nicht selbst errichtet, sondern von einem Bauherren anmietet. „Ähnlich geht die Stadt ja bereits beim Neubau zweier Berufskollegs auf der Nordfläche der ehemaligen Union-Brauerei vor“, so Reppin.


 Erfreulich für den schulpolitischen Sprecher
 der CDU-Fraktion Heinz Neumann: der Umzug
 des Robert-Schuman-Kollegs von der
 Sckellstraße zum U-Turm wird nicht verworfen.
 Überlegungen seitens der SPD, statt des
 Schuman-Kollegs das Henßler-Kolleg zum U
 zu verlagern, erteilte die Verwaltung eine
 Absage. Neumann abschließend: „Jetzt müssen
im Zuge der Haushaltsberatungen die erforderlichen
Mittel bereit gestellt werden, um auch für das
Henßler-Kolleg eine dauerhafte Lösung zu finden“.


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