Heinz Neumann: „Hauptschulen holen auf!“


  In der aktuellen bildungspolitischen Debatte
  auf Landesebene fordern DIE Linken, die
  Grünen und die SPD eine vollständige
  Umwälzung des Schulsystems. Die
  SPD-Parteivorsitzende Kraft will alle
  Schüler bis zur zehnten Klasse in großen
  Einheitsschulen beschulen lassen. Im ersten
  Schritt sollen Grundschulklassen bis zur sechsten Klasse weitergeführt werden und die Hauptschulen abgeschafft werden.



 Dadurch wird das Gymnasium mit einer nur sechsjährigen Schulzeit beschädigt und die Realschulen geschwächt, ohne dass schwächere Schüler davon nachweislich profitieren, wie die Experimente früher in Niedersachsen und jetzt in Berlin und Hamburg zeigen.


Dazu Heinz Neumann, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Nach den neusten Statistiken zum Schuljahr 2009/2010 hat die Hauptschule aufgeholt und ihren Status weiter gefestigt. Knapp 50 Prozent aller Ausbildungsplätze im Handwerk werden von Hauptschülern besetzt und aufgrund des Ganztagsbetriebes an mittlerweile 7 Dortmunder Hauptschulen sind auch für das Schuljahr 2010/2011 die Anmeldezahlen wieder leicht gestiegen. Ebenso positiv ist das Aufsteigen der Schülerinnen und Schülern von Hauptschulen auf weiterführende Schulen zu bewerten. Kamen in den Jahren 2000 –2005 im Mittel auf 15 Schulabsteiger nur 1 Schulaufsteiger, so liegt die Quote zur Zeit bei etwa 7 zu 1.“


Während die besondere Unterstützung von leistungsschwächeren Schülern an den Haupt- und Gesamtschulen sowie die Förderung von Begabungen, insbesondere auch im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich, erhebliche Ressourcen in personeller und finanzieller Hinsicht erfordern, wird den Schulträgern die Debatte aufgezwungen, statt überschaubarer Grundschulen und leistungsfähigen Gymnasien, Real-, Haupt- und Gesamtschulen in Steine, Beton und Schülerfahrtkosten zu investieren.


„Die CDU-Fraktion setzt sich für unsere Gymnasien, unsere Realschulen, die Hauptschulen und unsere Gesamtschulen ein, die mit ihrem differenzierten Bildungsangebot allen Begabungen Chancen geben. Durch individuelle Förderung statt der Einheitsschule und durch mehr Durchlässigkeit innerhalb des bewährten Schulsystems statt der Abschaffung desselben setzen wir uns für eine sinnvolle Weiterentwicklung statt radikaler Brüche ein. Wir fordern nachdrücklich, unseren Schulen eine Zukunftsperspektive zu geben und Eltern, Lehrer und Schüler in Ruhe an der Weiterentwicklung ihrer Schule arbeiten zu lassen“, so Ratsherr Heinz Neumann abschließend.


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